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Lauenburg Rad Race: ohne Bremsen in die 180-Grad-Kurve
Lokales Lauenburg Rad Race: ohne Bremsen in die 180-Grad-Kurve
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20:20 17.08.2015
Mit speziellen Hightech-Fahrrädern waren mehr als 200 Frauen und Männer beim „Rad Race“ auf dem Heidbergring am Start. Bei den spektakulären Runden gab es auch einige Stürze, aber keine schlimmen Verletzungen. Quelle: Timo Jann

Mehr als zweihundert Radrennfahrer waren am Wochenende beim zweiten Geesthachter „Rad Race“ auf dem Heidbergring am Start. Wo zu Beginn seiner Rennsportkarriere schon Michael Schumacher im Kart über die Piste raste, strampelten sich jetzt die Radfahrer ab.

„Das sind 60 Anmeldungen mehr als im Vorjahr“, freute sich Taha Sonnenschein vom Organisationsteam. Hinter „Rad Race“ steckt eine Gesellschaft aus Münster, die dieses Sportspektakel bundesweit organisiert. Am kommenden Sonnabend ab 17 Uhr etwa in der Hamburger Mönckebergstraße.

Auf dem 850 Meter langen Heidbergring ging es im Modus „Last Man Standing“ immer im Kreis. „Ein normales Radrennen ist ja für Zuschauer extrem langweilig. Da rauschen die Fahrer einmal an einem vorbei, und das war es dann. Außerdem wird da viel taktiert. Bei uns kommt es darauf an, sich in jeder Runde durchzusetzen, denn immer der letzte Fahrer je Runde scheidet aus, die vier letzten Fahrer kommen am Ende in den nächsten Lauf“, erklärte Sonnenschein. Und so gaben die 200 Fahrer in den verschiedenen Klassen auf der Rennstrecke alles. Folge: Spektakuläre Stürze, die aber ohne schlimme Verletzungen abliefen. Vor allem in der steilen 180-Grad-Kehre kurz vor der langen Geraden verloren immer wieder Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrräder. Sie nahmen die Kurve zu sehr in Seitenlagen und rutschten weg. Andere Fahrer rasten beim Ausweichen in die Bande und überschlugen sich. Helfer des DRK kümmerten sich um die Blessuren.

„Der Modus beim ‚Last Man Standing‘ ist extrem reizvoll, denn man braucht ausdauernde Beine und muss eigentlich immer Vollgas geben, um an der Spitze dabei zu sein“, sagt André Mundt aus Neumünster.

Er hat sich für 3000 Euro ein Crossrad speziell für die Radrennen von „Rad Race“ umgebaut. 7,5 Kilo wiegt sein Rad, bei dem er auf Bremsen verzichtet.

„Es ist klasse, dass wir hier von der Stadt die Genehmigung bekommen haben, auch bis Mitternacht fahren zu können. Solche Nachtrennen sind sehr selten“, sagte Sonnenschein. Mit großen Leuchtballons war die Rennstrecke bei Dunkelheit ausgeleuchtet.

Letztlich sicherten sich Sebi Körber (fixed, ohne Bremsen), Justin Rudolph (open) und Jane Drage (Damen) in den jeweiligen Klassen die ersten Plätze.

Internationale Gäste
„Schnell und radikal“ seien ihre Kurse, wirbt „Rad Race“ für die Veranstaltung — und erfährt großen Zuspruch. Außer aus ganz Deutschland kamen die mehr als 200 Frauen und Männer auch aus Italien, Frankreich und Spanien zum Rennen nach Geesthacht.

Timo Jann

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