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Lauenburg Raiba wartet auf grünes Licht für Neubau in Schwarzenbek
Lokales Lauenburg Raiba wartet auf grünes Licht für Neubau in Schwarzenbek
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12:14 23.05.2016
Der Abriss im Stadtzentrum von Schwarzenbek erfolgte bereits im Herbst 2015. Der Neubau soll 2017 bezugsfertig sein. Quelle: tja

Hintergrund ist, dass die Raiffeisenbank für den Neubau etwa 30 Stellplätze schaffen müsste. Ganz genau steht diese Zahl erst fest, wenn die Mieter feststehen. Und die würden laut Göthling erst Verträge unterzeichnen, wenn die Baugenehmigung vorliegt. Auf dem Grundstück und am angrenzenden Straßenrand (im öffentlichen Raum) können jedoch nur 22 Stellplätze nachgewiesen werden. Grundsätzlich gilt, dass der gesamte Stellplatzbedarf auf dem eigenen Grundstück nachgewiesen werden muss. Anderenfalls wäre laut Baugesetzbuch auch eine finanzielle Ablösung möglich. In Geesthacht etwa wählten die Investoren des Schiller-Centers diesen Weg. Ihnen war eine Tiefgarage zu teuer, das Grundstück wurde komplett bebaut. Von der Ablösesumme will die Stadt die Neugestaltung des Zentralparkplatzes an der Nelkenstraße finanzieren. In Lauenburg konnte die Raiffeisenbank beim Bau des Ärztehauses an der Alten Wache im vergangenen Jahr ebenfalls nicht die geforderten Stellplätze nachweisen. Die Stadt überließ der Raiffeisenbank zunächst öffentliche Stellplätze zur Nutzung.

„Wir haben der Stadt unseren Vorschlag unterbreitet. Wir müssten irgendwo anders acht Stellplätze nachweisen“, sagt Göthling. Er nennt das „für die Stadt ein tolles Konzept“. Und während in Lauenburg aktiv bei der Lösung des Problems mitgewirkt wurde, hätte man sich in Schwarzenbek eigenständig kümmern müssen.

Die Bebauung der Brachfläche war Thema im jüngsten Planungsausschuss. Er sollte grünes Licht geben für den von der Bank vorgeschlagenen Stellplatznachweis, damit die Kreisverwaltung die Baugenehmigung abschließend bearbeiten kann. 2017 soll der Neubau bezogen werden. Wie Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig gestern mitteilte, wurden in der Sitzung des Ausschusses diverse Möglichkeiten diskutiert und entschieden, nicht auf alle 30 Stellplätze zu bestehen. Die absolute Zahl sei noch nicht bekannt, so Borchers-Seelig.

 Timo Jann

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