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Lauenburg Ausschuss bewilligt Sportvereins-Zuschüsse
Lokales Lauenburg Ausschuss bewilligt Sportvereins-Zuschüsse
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15:00 11.02.2019
Ab Jahresanfang 2019 unterstützt die Stadt Ratzeburg jedes eingetragene jugendliche Sportvereinsmitglied (hier ein Archivbild vom Sportfest in Ratzeburg aus dem Jahr 2012, Foto: N. Dreessen) mit einer festen Summe für den entsprechenden Verein. Die Höhe des individuellen Zuschusses richtet sich nach der Anzahl aller registrierten Vereinsmitglieder bis 18 Jahre. Insgesamt beträgt der jährliche Förderzuschuss für alle 30.000 Euro. Quelle: Dreessen
Ratzeburg

Endlich Einigung: Zum Ende des Jahres 2018 gab es noch ein kleines Gerangel innerhalb des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport der Stadt Ratzeburg, wie denn das von der Stadtvertretung bereits grundsätzlich bewilligte Fördergeld verteilt werden sollte.

In der jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche kamen sich die Fraktionen, vor allem die von CDU und SPD nahe. Nach kurzer Diskussion über die korrekte Verteilung und vor allem den nächstbesten Zeitpunkt der Zuteilung einigten sich die städtischen Fraktionen auf den Vorschlag der CDU. Der lautet: „Die Stadt Ratzeburg gewährt beginnend mit dem 1. Januar 2019 für jedes in einem in Ratzeburg ansässigen eingetragenen Sportverein (e. V.) und der DLRG Ratzeburg e. V. geführtes Mitglied bis zum [im jeweils laufenden Kalenderjahr] vollendeten 18. Lebensjahr einen jährlichen freiwilligen Zuschuss.“

Die Zuschusshöhe richtet sich nach der Anzahl der anerkannten und angegebenen Mitglieder, die sich die Gesamtsumme von 30 000 Euro aufteilen.

Verwaltung koordiniert die Meldelisten

Hierzu, so der von den anderen Parteien so bewilligte Antrag der CDU, melden die Ratzeburger Sportvereine der Verwaltung bis zum 1. Mai die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die Mitglieder in ihrem Klub sind. Die Verwaltung übernimmt anschließend den Abgleich dieser Meldelisten mit der Bestandserhebung des Landessportverbandes SH sowie der DLRG Ratzeburg an ihren Landesverband.

Die Stadtverwaltung Ratzeburg wird nun alle ortsansässigen Vereine anschreiben und über die Förderung informieren. Darüber hinaus sollen diese dann einen formlosen Antrag nebst Meldelisten bei der Stadt einreichen. Die Förderung soll dann binnen zweier Monate nach Eingabestichtag an die Vereine ausgezahlt werden.

Geringster Verwaltungsaufwand

Martin Bruns von der CDU-Fraktion erklärte während der Diskussion: „Diese Vorgehensweise verursacht sowohl für die Vereine als auch für die Verwaltung den geringsten Aufwand. Auf etwaige Verwendungsnachweise seitens der Vereine wird bewusst verzichtet, denn die CDU vertraut den Sportvereinen hinsichtlich der zweckgebundenen Verwendungen der Zuschüsse zugunsten der Jugendsportförderung“.

Dem Antrag stimmten bis auf die zwei Damen der FRW-Fraktion, die sich enthielten, alle Ausschussmitglieder zu.

Zwei weitere Punkte wurden in der Ausschusssitzung noch näher behandelt. Beide wurden letztlich einstimmig durchgewunken. Zum einen betraf es den Bericht des Volkshochschulleiters Holger Martens, der ein Grundsatzpapier zur künftigen Ausrichtung der VHS Ratzeburg entworfen und zur Diskussion gestellt hatte, das in den nächsten Wochen noch einmal konkreter besprochen werden soll – auch anlässlich einer Besichtigung der VHS vor Ort in der ehemaligen Ernst-Barlach-Schule im Seminarweg in Ratzeburg. Termin: Dienstag, 5. März, um 18.30 Uhr.

Ebenfalls einstimmig votierte der Ausschuss für den Antrag der Kirchengemeinde St. Petri, die Vormittagsgruppe in der Kita „Hand in Hand“ (derzeit fünf Betreuungsstunden) und die Nachmittagsgruppe (vier Betreuungsstunden) zu einer Ganztagsgruppe mit einer 7,5-stündigen Öffnungszeit zum 1. August 2019 zusammen zu legen. Unter der Voraussetzung, dass die Maßnahme in den Kita-Bedarfsplan des Kreises aufgenommen wird.

Joachim Strunk

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