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Lauenburg Ratzeburg ruft zum Durchhalten auf
Lokales Lauenburg Ratzeburg ruft zum Durchhalten auf
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21:18 12.09.2013

Die Parkgebühren sollen im November und im Dezember auf der Altstadtinsel in Ratzeburg voll erstattet werden. Darauf haben sich die Verwaltung und der Wirtschaftsförderungsverein Inselstadt Ratzeburg (W.I.R.) jetzt bei einer Baustellenbegehung geeinigt. Etwa 30 Vertreter aus Verwaltung, Stadtvertretung und Einzelhandel waren gestern dabei, als das letzte tonnenschwere Brückenteil am Ende der Seestraße mittels Mega-Kran angebracht wurde.

„Ein Etappenziel ist erreicht. Und deshalb haben wir Ihnen etwas mitgebracht“, erklärte Bürgermeister Rainer Voß den Anwesenden, die im Restaurant Fährhaus Athen an ihrem Sekt nippten. In der wichtigen Einkaufszeit will die Stadt mehr Anreize bieten, um Kunden in die Stadt zu locken. Parktickets werden in den Geschäften erstattet. Das bezahlt die Stadt. „Wir bestehen allerdings darauf, dass die Parkgebühren zunächst gezahlt werden. Wir wollen verhindern, dass Dauerparker die Parkplätze besetzen“, sagte der Bürgermeister. Eine hohe Frequenz von Kunden sei das Ziel.

An der Ostseite des Markplatzes soll es im November und Dezember gar möglich sein, für Kurzparker mit Parkscheibe zu stehen. Das müsse jedoch erst in der Stadtvertretung beschlossen werden. „Ich danke der Baufirma und den Planern für die zügigen Arbeiten. Außerdem danke ich allen Bürgern für ihr Verständnis“, sagte Voß.

Verständnis müssen im Augenblick vor allem alle Autofahrer, die nach Ratzburg fahren oder die Stadt durchqueren wollen, aufbringen. Noch immer sind bis zu 15 Minuten mehr einzuplanen. Der Marktplatz ist praktisch nicht zu umfahren. In der Langenbrücker Straße am Übergang zum Königsdamm ist die Straße nur einspurig befahrbar. Eine provisorische Ampel regelt den Verkehr.

Der Vorsitzende der W.I.R, Sami El Basiouni, strahlte reichlich Optimismus aus. „Ich muss es verneinen, dass man wegen Stau nicht mehr durch die Stadt kommt. Wir kommen jetzt schon besser durch, als vor der Baustelle“, sagte er. Vorher habe sich ein Auto an das andere gereiht. Alle Geschäfte könnten gut erreicht werden, war seine Botschaft. An dieser Stelle warb der Einzelhändler auch für den zehnten Inseladvent in Ratzeburg. „Es ist ein Jubiläum und dieses Mal richtet der W.I.R den Inseladvent aus“, berichtete El Basiouni. Er bedankte sich bei Voß für das Entgegenkommen bei den Parkgebühren. „Ratzeburg lohnt sich“, sagte der Kaufmann. Das Ende der Baustelle kündige sich an. Wenn alles fertig sei, könnten Besucher die Stadt komfortabel umfahren oder dort gut parken und einkaufen.

Wann die Baustelle tatsächlich verschwindet, kann derweil niemand genau sagen. Frühestens im Mai 2014, hört man munkeln. Die einspurige Sperrung der Langenbrücker Straße soll laut Stadtsprecher Mark Sauer bereits Anfang Dezember aufgehoben werden.

Und Sami El Basiouni sagte: „Ratzeburg kann stolz auf sich sein. Welche Stadt leistet sich heutzutage schon einen solchen Jahrhundertbau?“

Florian Grombein

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