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Lauenburg Ratzeburg und Mölln stolz auf ihre Bürger
Lokales Lauenburg Ratzeburg und Mölln stolz auf ihre Bürger
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00:00 03.01.2013
Lieselotte Nagel, Bürgervorsteherin der Stadt Mölln.
Ratzeburg

Die einen feierten gerade ein ganzes Jahr lang ihre 950-jährige Stadtgeschichte, die anderen freuen sich schon auf ihr 825. Stadtjubiläum: Ratzeburg und Mölln besitzen gleichermaßen bis ins Mittelalter reichende Wurzeln und können deshalb nicht ohne Stolz auf eine extrem lange Ortshistorie verweisen. In ihren Grußworten zum Jahreswechsel haben die Repräsentanten der beiden lauenburgischen Nachbarstädte auf die vollzogenen und bevorstehenden Feierlichkeiten hingewiesen.

„Ein wunderbares Jubiläumsjahr 2012 — 950 Jahre Ratzeburg — liegt hinter uns. Die Ratzeburger haben erneut bewiesen, auf sie ist Verlass. Das ganze Jahr über haben so Viele in Vereinen, Verbänden, Kirchen, organisierend, helfend und mit riesigem Einsatz, aber auch singend, musizierend und tanzend allen Gästen und unserer Stadt beeindruckende Jubiläumsgeschenke gemacht, an die wir uns dankbar noch lange erinnern werden“, blicken Bürgervorsteher Ottfried Feußner und Bürgermeister Rainer Voß auf die Ereignisse des Jahres 2012 zurück. Sie erinnern dabei an das bundesweit beachtete große Gründungsfest der Nordkirche, den 100. Geburtstag der Rudertrainerlegende Karl Adam und an die beiden Ratzeburger Olympiasieger Florian Mennigen und Lauritz Schoof. Feußner und Voß loben außerdem den Bürgersinn und die Zivilcourage, die sich bei gemeinsamen Aktionen gegen Rechtsextremisten gezeigt hätten. Die Ratzeburger „engagieren sich für einander und für ihre Gäste, sie wissen zu feiern, und sie können siegen“.

Mölln Bürgervorsteherin Lieselotte Nagel und Bürgermeister Jan Wiegels blicken in ihrem umfangreicheren Grußwort auf ein „bewegtes Jahr 2012“ mit zahlreichen erfreulichen Höhepunkten zurück. Dazu gehörten die Eröffnung des Naturparkzentrums Uhlenkolk und des Kindergartens in Mölln-Nord, das „Folksfest“ und die 150-Jahr-Feier der Möllner SV sowie die Initiative „Der Till heckt mit dem Nasreddin“. Bei den Gedenkfeiern für die Opfer der Brandanschläge von 1992 sei der Ort einmal mehr in den Fokus der Medien gerückt. Als Herausforderungen und Aufgaben für das neue Jahr sprechen Nagel und Wiegels die Wiederbelebung der ehemaligen Hertie-Kaufhäuser und der früheren Bundeswehrverwaltungsschule an. Und: „Mit Spannung erwarten wir das klimafreundliche Verkehrskonzept, das in mehreren Arbeitsgruppen erörtert wurde und uns in Kürze vorliegen wird. Die Gutachter haben ihre Arbeit abgeschlossen und werden Maßnahmen vorschlagen, die sicherlich noch für einigen Gesprächsstoff sorgen werden.“

Bürgervorsteherin und Bürgermeister erinnern außerdem an den Termin der Kommunalwahl, die am 26. Mai stattfinden wird. „Schon heute rufen wir Sie auf: Nehmen Sie dieses wichtige demokratische Grundrecht wahr und gehen Sie zur Wahl!“ Die Vorbereitungen auf das 825-jährige Stadtjubiläum liefen auf Hochtouren, der Auftakt stehe schon in gut einem Monat auf dem Terminplan. Stattfinden soll am Sonnabend, 9. Februar, ein öffentlicher Festball im Quellenhof; Eintrittskarten gibt es in der Möllner Kurverwaltung. Der städtische Neujahrsempfang beginnt am Sonntag, 13. Januar, um 11.30 Uhr im Stadthaus.

Genutzt haben Nagel und Wiegels ihr Grußwort auch, um allen „sehr herzlich“ zu danken, die sich im Ehrenamt zum Wohle aller Bürger und der Stadt engagierten — „im sozialen, kirchlichen, karitativen, kulturellen und sportlichen Bereich, in den Vereinen und Verbänden, der Feuerwehr und nicht zuletzt in der Politik“. Bürgervorsteherin und Verwaltungschef bitten darum, bei diesem Engagement nicht nachzulassen.

Martin Stein

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