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Lauenburg Ratzeburger SPD plädiert für Verbleib in der HLMS
Lokales Lauenburg Ratzeburger SPD plädiert für Verbleib in der HLMS
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21:31 12.08.2016
Ratzeburg lockt mit seiner einmaligen Insellage Jahr für Jahr zahlreiche Touristen an, die das Naturerlebnis suchen. Die Stadt fühlt sich aber touristisch von der HLMS nicht gebührend vertreten. Die SPD-Fraktion sieht nun Chancen für einen Verbleib. Quelle: Timo Jann

Man könne sich eine fünfprozentige, statt der bisher zehnprozentigen Beteiligung der Stadt Ratzeburg vorstellen.

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Stadt hat Mitgliedschaft zum Ende des Jahres gekündigt – Genossen können sich unter bestimmten Bedingungen Wiedereintritt vorstellen.

Udo Martens, stellvertretender Ortsvorsitzender: „Die SPD-Fraktion sieht Ratzeburg nicht ausreichend durch die HLMS vertreten. Gerade als Tourismus-Anker der Region ist Ratzeburg im Vergleich zu den anderen Städten im Kreis unterrepräsentiert. Die Fraktion hält aus finanziellen Gründen den Vorschlag des CDU-Ratsherren Claus Nickel für eine sinnvolle Lösung.“ Hintergrund: Im Dezember 2015 hatte die Stadtvertretung auf Antrag der Freien Wähler beschlossen, aus der HLMS auszutreten (14 Ja, 9 Neinstimmen). Im Juni 2016 ging es in der Stadtvertretung erneut um das Thema. Stadtvertreter von CDU, BfR/FDP und Grünen hatte den Antrag gestellt, die im Dezember ausgesprochene Kündigung bei der HLMS zum Jahresende 2016 rückgängig zu machen, beziehungsweise wieder in die HLMS einzutreten. Bei der Abstimmung über den Wiedereintritt kam es zum Patt, also Ablehnung. Am selben Abend brachte CDU-Ratsmitglied Claus Nickel den Vorschlag ein, die finanzielle Beteiligung der Stadt Ratzeburg von zehn auf fünf Prozent zu senken. Auch dieser Vorschlag endete mit einem Patt und fand somit keine Zustimmung. Ergo: Im Moment bleibt alles wie ursprünglich beschlossen. Danach wird Ratzeburg 2017 nicht mehr Mitglied der HLMS sein.

Nicht nur finanziell sieht sich die Stadt Ratzeburg benachteiligt, sondern das Marketing für die Inselstadt könne engagierter sein, hieß es am Donnerstag in der Runde der Genossen. Udo Martens: „Bei reduziertem prozentualem Anteil könnte Ratzeburg durch die frei werdenden Mittel neue touristische Akzente setzen, die durch die HLMS nicht abgedeckt werden können.“ Eines wurde an diesem Abend aber auch deutlich: Fraktionsübergreifend besteht eine klare Tendenz zum Verbleib in der Tourismus-Gesellschaft.

Streetworker will sich Jugendlichen behutsam nähern

Die Sommertour wurde auch genutzt, dem neuen Streetworker in Ratzeburg, Marc-Udo Wrage, einen Besuch in den Räumen der Straßenarbeit, Schrangenstraße 18, abzustatten. Mit Wrage hat die Stadt Ratzeburg erstmalig einen Streetworker. Er wird sich auf der Straße schwierigen Jugendlichen zwischen 14 und 26 Jahren nähern, um Probleme gemeinsam anzupacken. Laut Wrage gebe es in Ratzeburg problematische Jugendliche, aber keine offene Szene mit Konfliktherden.

 Silke Geercken

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