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Lauenburg Resolution gegen Trassenausbau
Lokales Lauenburg Resolution gegen Trassenausbau
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22:33 22.02.2016

Die Resolution ist auf Initiative der Lauenburger Wählergemeinschaft auf die Tagesordnung gekommen. Ziel: Die Stadtvertretung soll den von Schleswig-Holstein und Niedersachsen geplanten zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Lüneburg-Lübeck ablehnen. Beide Bundesländer haben diesen Antrag im Rahmen der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans beantragt.

Wie der LWG-Fraktionsvorsitzende Niclas Fischer erläuterte, würde der zweigleisige Trassenausbau zu einer drastischen Zunahme schwerer Güterzüge im Kreis führen, weite Bereiche des Lauenburger Stadtgebietes wären auch nachts hohen Lärmemissionen ausgesetzt — auch die Altstadt sowie Schlossensemble und Fürstengarten (wo ein Fünf-Sterne-Hotel geplant ist, Anm. d. Red.).

Außerdem führe die bestehende Bahnlinie durch ökologisch sensible Zonen im Kreisgebiet, die durch einen zweigleisigen Ausbau weitere Schäden zu verkraften hätten. Und: Die Bürger seien bereits jetzt durch die beiden Bundesstraßen hohen Lärm- und Feinstaubbelastungen ausgesetzt und warteten seit über 20 Jahren auf den Bau einer Ortsumgehung.

Weitere Punkte der Tagesordnddung sind die Bildung eines Wahlausschusses für die Bürgermeisterwahl, die Gründung einer Kinderabteilung in der Feuerwehr, der Bebauungsplan 83 (Post), der Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2010.

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