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Lauenburg Riskantes Überholmanöver vor der Kuppe: 21-Jähriger schwer verletzt
Lokales Lauenburg Riskantes Überholmanöver vor der Kuppe: 21-Jähriger schwer verletzt
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14:52 26.02.2016
Der Fahrer dieses Audi wurde bei einem Unfall durch ein von ihm riskiertes Überholmanöver auf der B 5 schwer verletzt. Sein Wagen blieb auf der Seite liegen. Quelle: tja
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Geesthacht

Ein verbotenes Überholmanöver an völlig unübersichtlicher Stelle ist gestern Morgen auf der Bundesstraße 5 gründlich schief gegangen: Zwei Autos stießen seitlich zusammen. Der Überholende wurde dabei schwer verletzt, der zweite Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Es entstand ein Schaden von etwa 15000 Euro. Aufgrund der nötigen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Straße gut eine Stunde lang gesperrt. Nach Polizeiangaben war ein 21 Jahre alter Lauenburger gegen 5.35 Uhr mit einem Audi A6 auf der B 5 in Richtung Geesthacht unterwegs. Kurz vor einer Kuppe in der Fahrbahn in Höhe des Stausees des Pumpspeicherwerks setzte er zum Überholen an, obwohl wegen der Kuppe nicht zu erkennen war, ob Gegenverkehr naht. Das war der Fall: Ein Hamburger (50) fuhr genau in dem Moment in Richtung Lauenburg. Beide Fahrer wichen nach links aus, konnten aber einen seitlichen Zusammenstoß nicht verhindern. Der Volvo kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen, der Audi kam links von der Straße ab, raste in eine Böschung und überschlug sich. Knapp neben einer dicken Eiche blieb der Wagen auf der Fahrerseite liegen.

Weil es hieß, es sei jemand in einem Auto eingeklemmt, wurden neben Notarzt und Rettungswagen auch die Feuerwehr alarmiert. „Auf der Anfahrt bekamen wir dann von der Leitstelle den Hinweis, dass laut Rettungsdienst niemand eingeklemmt sei, wir aber trotzdem anrücken sollten“, berichtete Ingo Schwarz, Zugführer der Feuerwehr. „Am Unfallort standen die vor uns eingetroffenen Rettungskräfte dann alle um den Audi herum, den Volvo, der 70 Meter weiter stand, hatten die noch gar nicht auf dem Zettel“, so Schwarz. Doch glücklicherweise war der Volvo-Fahrer nur leicht verletzt alleine ausgestiegen. Die Feuerwehr unterstützte so lediglich die Aufräumarbeiten.

Am Unfallort gilt Überholverbot und Tempo 70.

tja

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