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Lauenburg Robert-Koch-Park erwacht: Start der ersten Einrichtungen
Lokales Lauenburg Robert-Koch-Park erwacht: Start der ersten Einrichtungen
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20:10 02.11.2017
Freuen sich auf die Eröffnung des Café Flora im Robert-Koch-Park in einer Woche: Koch Christopher Sokoll mit Serviceleiterin Antje Niemann, Anja Franksen, Almuth Grätsch und Ines Senftleben vom Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow. Quelle: Foto: Wr
Mölln

„Im neuen Robert-Koch-Park in Mölln werden wir als Lebenshilfewerk viele Angebote für ein lebendiges, inklusives Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung vorhalten“, sagt Ines Senftleben, Geschäftsführerin des Lebenshilfewerks Mölln-Hagenow. Die Institution, die sie vertritt, ist ein wesentlicher Mitspieler in dem Stadtteilprojekt, das beispielhaft auf Inklusion – das Miteinbeziehen von Behinderten in reguläre Lebens- und Arbeitsabläufe – setzt. Am 10. November sollen die ersten Einrichtungen, die von der Lebenshilfe getragen sind, eröffnet werden. Komplett ausgestattet ist bereits das Café Flora & Florist, eine Blumenladen-Café-Kombination mit einem freundlichen, lichtdurchfluteten Sitzbereich, wo auch die Möllner Kaffeespezialität „Möllner Ratsröstung“ angeboten wird. „Es wird hier eine Menge an Pflanzen wachsen und blühen, wenn erst einmal alles hübsch eingerichtet ist“, freut sich schon jetzt Almuth Grätsch, die künftige Betriebsstättenleiterin. Und: „In allen Bereichen werden auch Behinderte, teils mit Unterstützung und Anleitung tätig sein.“ Gleich nebenan wird die Fahrradwerkstatt residieren und auch die Werkstatt für Garten- und Landschaftspflege sowie die Kulturwerkstatt. In der Integrativen Kindertagesstätte Schneiderschere werden 115 Kinder mit und ohne Behinderung betreut. Die offizielle Einweihung der Einrichtungen wird im Rahmen des traditionellen Lichterfestes am 10. November erfolgen.

Mit dabei bei der Präsentation auch Joachim Grätsch. Der Vorgänger von Ines Senftleben betont, man sei stolz darauf, dass dieses besondere Stadtteilprojekt von der Lebenshilfe mitgestaltet werden konnte. Besonders Wert legt der langjährige Geschäftsführer der Lebenhilfe auf den sozialen Aspekt des Stadtteilprojekts. Die Beschäftigung von Menschen mit einem Handycap sei vor allem deshalb nach wie vor wichtig, da solche Menschen auch weiterhin kaum Betätigungsmöglichkeiten im normalen Arbeitsmarkt erhalten würden. Der Robert-Koch-Park sei daher ein wichtiges Angebot für einen Teil der Bevölkerung.

„Weicher Start“ bei den Öffnungszeiten

Zu Beginn bis zum Ende des Jahres gibt es noch begrenzte Öffnungszeiten für das Café Flora: Donnerstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr. Im Angebot sind neben der „Ratsröstung“ Kuchen, Gebäck und auch kleine deftige Snacks. Ab 2018 sollen die Öffnungszeiten erweitert werden.

Der Blumenladen hat zunächst am Mittwoch und am Freitag von 8 bis 12 und von 13 bis 17 geöffnet.

Matthias Wiemer

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