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Lauenburg „Römnitz ist das wahre Büttenwarder“
Lokales Lauenburg „Römnitz ist das wahre Büttenwarder“
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18:23 10.06.2017
Das Reporter-Team des NDR bei Aufnahmen der „Dorfgeschichten“ aus Römnitz gestern Nachmittag. Mit dabei: Dauergast Friedrich-Wilhelm Knesebek (re.).

54 Einwohner und drei Campingplätze: Per Losentscheid fiel am Freitagabend im Schleswig-Holstein-Magazin die Wahl auf die kleine Gemeinde Römnitz am Ostufer des Ratzeburger Sees.

NDR-TV-Dorfgeschichten erneut aus dem Lauenburgischen.

Ausstrahlung am Montag

„Dorfgeschichten“ sind ein Format im Rahmen des täglichen Schleswig-Holstein-Magazins des NDR-Landesprogrammes. Am Freitagabend wird eine Gemeinde ausgelost, am Sonnabend rückt ein Drehteam an und lässt sich offen auf Besonderheiten der jeweiligen Gemeinden ein. Was das TV-Team aus Römnitz zu berichten hat, kann man am Montagabend ab 19.30 Uhr im NDR-Landesprogramm sehen.

„Mehr weiß ich derzeit auch nicht“, erklärte Bürgermeister Karl Guse gestern Vormittag den LN. Kurz darauf war der NDR aber bereits in der Gemeinde unterwegs.

Das dreiköpfige Team um Autorin und Reporterin Vera Vester war völlig unvoreingenommen nach Römnitz gekommen und hatte sich nicht noch einmal „angemeldet“. „Ich mache das gerne so; es spricht sich ja auch immer schnell herum“, sagte Vester. Recht hatte sie.

Auf einem der Zeltplätze berichtete der Römnitzer Heino Wulf über die wechselvolle Geschichte des Ortes. Dauercamper Friedrich-Wilhelm Knesebek kommt seit 1959 aus Gifhorn immer wieder nach Römnitz.

„Hier ist das wahre Büttenwarder; jeden Tag ist hier irgendwas los. Einmal wurde im See sogar aus Versehen ein Trecker versenkt“, weiß Knesebek zu berichten.

Mit Bürgermeister Guse ging es anschließend auch um die verschiedenen Meinungen in der Gemeinde zum Erweiterungsbau für Ferienwohnungen an der Gaststätte Römnitzer Mühle. „Stress ist in Ordnung“, sagte Guse zum NDR, „darf aber nicht unter die Gürtellinie gehen“.

In der Nacht zum Sonnabend war zum Besuch des Fernsehens plötzlich ein Schild am Straßenrand aufgestellt worden: „Finger weg vom Römnitzer Ufer! – Keine neue Uferbebauung“. Guse: „Wir vertragen uns alle ganz gut miteinander“.

Zum Thema Nandus schätzt der Bürgermeister den Bestand anders ein, als es die offizielle Zahlen andeuten: „Das sind bestimmt schon 500“. Die Landwirtschaft spiele nach seinen Worten keine Rolle in der Gemeinde mehr: „Auch der letzte Bauer hier hat verkauft“.

Insgesamt hätte der Tourismus nach der Wiedervereinigung hier etwas verloren, „aber menschlich haben wir dazugewonnen“, so Karl Guse zum Drehteam. Wie schon vor einem Monat in Einhaus hatte auch dieses NDR-Team Glück mit dem Wetter. Mit Blick von der Römnitzer Mühle auf den Ratzeburger See sagte Autorin Vera Vester: „Wer hier einmal einen Platz gefunden hat, kommt bestimmt immer wieder!“

Thomas Biller

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