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Lauenburg Rösler will WSA-Argumente einbringen
Lokales Lauenburg Rösler will WSA-Argumente einbringen
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22:15 06.09.2013
Ortstermin für Bundesminister Rösler (rechts), flankiert von der WSA-Leiterin Bettina Kalytta, Dr. Christel Happach-Kasan und Bürgermeister Dr. Volker Manow (hi.). Quelle: Foto: hfr

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat gestern den Kreis besucht, um sich über die Situation und Zukunft des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg zu informieren. Dazu besuchte er die im Zuständigkeitsbereich des WSA liegende Schleuse Geesthacht und die mit Ausgleichsmitteln für Natureingriffe errichtete Fischtreppe an der Elbe.

„Für die Exportnation Deutschland Wasserstraßen wie Elbe, ELK oder Elbe-Seitenkanal zu erhalten, ist nicht Aufgabe des Nordens, sondern eine des Bundes“, betonte der Minister die Verantwortung Berlins. Allerdings sei eine Reform der Ämterstruktur lange überfällig, weil je beförderte Tonne Güter zehn Mal mehr Verwaltungsaufwand anfalle als bei Schiene und Straße. Beim Besuch der Schleuse Geesthacht wurden Rösler die Argumente für den Erhalt des WSA Lauenburg vorgetragen. Die Bundestagsabgeordnete Christel Happach-Kasan wies darauf hin, dass das WSA Lauenburg mit 400 km Wasserstraßen und 70 Schleusen zu den Ämtern mit dem größten Aufgabenbereich in Deutschland gehöre. Rösler, der aus Niedersachsen stammt und dort Wirtschaftsminister war, nahm den Hinweis mit, dass auch der Elbe-Seitenkanal von Lauenburg aus optimal bedient werden könne. Der Minister nahm die Argumente auf und versprach, diese in den Entscheidungsprozess einzubringen.

Aber nicht nur Politiker, darunter der Bürgermeister von Geesthacht, Dr. Volker Manow, und der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Rüdiger Tonn, nahmen die Gelegenheit zu Fragen und Anregungen wahr.

Durch die Ankündigung in den LN aufmerksam geworden, nutzte eine Klasse der Albinus-Gemeinschaftsschule die Gelegenheit, dem Minister Fragen zu stellen, auf die Rösler dann auch ausführlich einging.

LN

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