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Lauenburg SPD-Chefin Wille: „Ausbau des Internets ist existenziell wichtig“
Lokales Lauenburg SPD-Chefin Wille: „Ausbau des Internets ist existenziell wichtig“
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21:08 08.10.2016
Gitta Neemann-Güntner (li.) und SPD Kreischefin Birgit Wille besprechen den Ablauf des Abends.

Beim jüngsten Parteitag der lauenburgischen Sozialdemokraten am Freitag Abend im Lebenshilfewerk in Mölln standen Delegiertenwahlen und programmatische Vorbereitungen für die kommende Landtagswahl im Vordergrund. Dabei nahm das Wahlprogramm, das die lauenburgische Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer mit entwickelt hat, breiten Raum ein. Die Geesthachterin stellte es den knapp 80 Delegierten ausführlich vor und erhielt schließlich nach längerer Debatte über die verschiedenen Punkte ein klares Zustimmungsvotum von den Stimmberechtigten.

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Nina Scheer stellt bei Kreisparteitag Wahlprogramm vor – Parteibasis soll bei drei Diskussionsabenden im Oktober Ideen einbringen und Kritik äußern können.

„Ich habe am Programm der Partei aktiv mitgewirkt.“

Dr. Nina Scheer (SPD)

„Das war für uns der Startschuss“, kommentierte die Kreis-SPD-Chefin Birgit Wille gegenüber den LN. Ende Oktober sollen die einzelnen Themenbereiche den Mitgliedern im Rahmen von drei Diskussionsabenden näher erläutert werden. Wille: „Da wird jede und jeder die Möglichkeit erhalten, sich genau einzulesen und seine Anmerkungen zu machen, damit wir dann beim Landesparteitag unsere Vorstellungen aus dem Lauenburgischen entsprechend einbringen können.“

Die Kreis-SPD lege Wert darauf, dass die Parteibasis ausführlich Gelegenheit bekommen soll, sich mit den anstehenden Themen ausführlich beschäftigen zu können. Beispielsweise wurde die Kindertagesstätten-Situation bereits als eines der besonders wichtigen Themen für den Kreis Herzogtum Lauenburg herausgestellt. „Das drückt im Augenblick alle Gemeinden“, so Birgit Wille. Soziale und öffentliche Sicherheit, so die Einschätzung beim Kreisparteitag, werde ebenfalls bei den folgenden Debatten einen breiteten Raum einnehmen, ebenso wie wie Fragestellungen im Bereich Gesundheit und Pflege. Weiteres Thema war auch der öffentliche Personennahverkehr. Der SPD schwebt vor, das Studententicket eventuell auf Schüler und Auszubildende auszuweiten.

„Ganz wichtig“, so die Parteichefin, und geradezu existenziell sei aber auch die Strukturverbesserung in Sachen Internetversorgung. Die Digitalisierung sei eine entscheidende Voraussetzung für die Zukunftssicherung im ländlichen Raum.

Schließlich wurden noch die Delegierten für den Landesparteitag sowie für die Wahlkonferenzen für den Bundestag und den Landtag bestimmt. Zur neuen Kreiskassiererin wurde die Schwarzenbeker Bürgervorsteherin Kirsten Niemann gewählt.

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