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Lauenburg SPD-Kreistagfraktion beeindruckt von „Gollnest & Kiesel“
Lokales Lauenburg SPD-Kreistagfraktion beeindruckt von „Gollnest & Kiesel“
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21:14 31.08.2016
Beim gestrigen Besuch posieren SPD-Fraktionschef Jens Meyer (vorne v. l.), Geschäftsführer Fritz-Rüdiger Kiesel, Sigrid Binder (SPD), David Welsch (hinten v. l.), der neue Geschäftsführer Frank Jungclaus, Ralf Johannesson (SPD), Bärbel Kersten (SPD), Jürgen Holst (SPD), Egon Siepert (SPD), Unternehmensgründer Gerhard Gollnest und Kirsten Niemann (SPD) mit dem Holzspielzeug von „Gollnest & Kiesel“. Quelle: Ender

Die SPD-Kreistagsfraktion zeigte sich gestern interessiert. Und zwar auf der letzten Station ihrer Sommertour bei der Firma „Gollnest & Kiesel“. Acht Mitglieder Fraktion haben den Betrieb besichtigt und mit den Holzspielzeugherstellern gesprochen.

„Wir sind doch alle mit Holzspielzeugen groß geworden“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Jens Meyer. Für ihn sei es besonders wichtig gewesen, den Betrieb zu besichtigen, weil er weltweit berühmt sei und ökologisch denke. „Schwerpunkt unserer Tour ist diese letzte Station – ein Betrieb der Arbeitsplätze im Kreis Herzogtum Lauenburg schaffen kann“, sagt Jens Meyer. Die meisten der 80 Mitarbeiter und vier Auszubildenden am Standort Güster kämen auch aus dem Lauenburgischen, sagt Geschäftsführer Fritz-Rüdiger Kiesel. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen mittlerweile 600 Mitarbeiter in den deutschen Standorten in Ruderstadt und Vaihingen und den Produktionsorten in Rumänien und China.

Als Zwei-Mann-Projekt starteten Fritz-Rüdiger Kiesel und Gerhard Gollnest damals in Hamburg. „Es war anfangs mehr ein Garagenprojekt. Wir verteilten unsere Spielzeuge an fünf Plätzen in Hamburg – alles im kleinen Rahmen“, sagt Fritz-Rüdiger Kiesel. Ende der 80er Jahre zogen die beiden dann um. „Durch Familienbeziehungen konnten wir in die Gebäude des ehemaligen Güster Kieswerkes in der Hauptstraße einziehen“, sagt er. Vor zehn Jahren erweiterten sie den Standort um die Hallen an der Roseburger Straße.

Ziel des SPD-Besuches war es, Eindrücke zu gewinnen. Die Politiker ließen sich den Standort von den Gründern Fritz-Rüdiger Kiesel, Gerhard Gollnest und dem seit Ende Juni neu dazu gestoßenen dritten Geschäftsführer Frank Jungclaus zeigen. Konkrete Folgen habe der Besuch nicht, sagt Jens Meyer. „Wir sind hier, um unseren Horizont zu erweitern und uns fort zu bilden“, sagt das bürgerliche SPD-Fraktionsmitglied Jürgen Holst. Der pensionierte Krankenpfleger stellte beim Rundgang durch die Verpackungshalle eifrig Fragen.

Die Sommertour der Kreistagsfraktion umfasste sechs Besuche. Am Montag waren die Politiker zum Beispiel beim Busunternehmen Dahmetal in Kastorf, vergangene Woche im Familienzentrum in Schwarzenbek.

Und sie schauten sich die Arbeit eines Streetworkers in Ratzeburg an.

sen

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