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Lauenburg SPD warnt davor, dass Vereine bei der Stadt „abkassieren“
Lokales Lauenburg SPD warnt davor, dass Vereine bei der Stadt „abkassieren“
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18:13 21.12.2017

„Eine Kopfpauschale könnte zum Abkassieren öffentlicher Mittel ohne Nachweis von Gegenleistung führen“, schreibt die Möllner SPD in einer Pressemitteilung. Die Pauschale ohne Zweckbindung könne Vereine dazu verleiten, aktive und vor allem passive Mitglieder anzuwerben, um sich einen möglichst großen Betrag der Steuergelder zu sichern. Die Stadt sei völlig überfordert, Vereine in Hinblick auf die Anzahl der Jugendlichen zu überwachen.

Kirsten Patzke (SPD) möchte die Jugendarbeit der Sportvereine durch zweckgebundene Anträge an den Fachausschuss und Erläuterungen im Gremium finanzieren. SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Schlegel begrüßt, dass nach der Stadtvertretung der zuständige Ausschuss den weiteren Weg der Sportförderung bespreche und entscheide.

Horst Kühl, CDU-Fraktionsvorsitzender, ist „sehr erschrocken“ über die Pressemitteilung der SPD. „Wir haben es hier mit den Möllner-Sportvereinen zu tun und nicht mit kriminellen Vereinigungen“, so Kühl. Die CDU-Fraktion und der CDU-Ortsverband Mölln seien sich absolut sicher, dass eine bezahlte Pauschale pro jugendliches Mitglied nicht zum „Abkassieren“ von öffentlichen Mitteln ohne Nachweis von Gegenleistungen führe. „Für uns ist es undenkbar, dass die Sportvereine darüber nachdenken, vor allem passive Mitglieder anzuwerben, um sich einen möglichst hohen Betrag der Steuergelder sichern“, so Kühl. Ziel des CDU-Antrages sei es, eine Lösung mit wenig Verwaltungsaufwand zu finden, die den Vereinen Planungssicherheit gebe. Der zuständige Fachdienst habe im CDU-Vorschlag lediglich den Bericht zu prüfen.

fg

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