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Lauenburg Scheer wirft CDU Unkenntnis vor
Lokales Lauenburg Scheer wirft CDU Unkenntnis vor
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20:10 18.10.2017
Geesthacht

Anlässlich der aktuellen Forderung der CDU Geesthacht, die Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle zu beschleunigen, erklärt sie weiter: „Wer allerdings nun freischwebend, offenbar in Unkenntnis gerade erst errungener Gesetzesgrundlagen, den Wettbewerb um einen Endlagerstandort als Mittel der Wahl ins Spiel bringt, muss sich vorwerfen lassen, auch Geesthacht – unabhängig von Fragen der Eignung – als möglichen Endlagerstandort herbeizurufen. Gerade die Erfahrungen mit dem nach wie vor einsturzgefährdeten Lager Asse haben gezeigt, dass die Sicherheit eines Endlagers ganz entscheidend von der gründlichen und damit unvermeidbar zeitaufwändigen Standortauswahl abhängt. Wer dies in Abrede stellt, hat die Strahlenrisiken offenbar immer noch nicht erkannt.“

Bundestagsabgeordnete Nina Scheer.

Zwei Jahre tagte die Endlagersuchkommission in 127 Sitzungen, abschließend folgte ein Gesetzgebungsverfahren mit neun Anhörungen. Die Kommission oder ihre Arbeitsgruppen haben mehr als 550 Drucksachen und 68 Kommissions- Materialien, wie Expertisen externer Fachleute, beraten.

Der Abschlussbericht der Kommission wurde am 27. Juni vergangenen Jahres mit nur einer Gegenstimme verabschiedet. „Für Atommüll gelten natürlich andere Gesetzmäßigkeiten als für Hausmüll. Die Erkenntnis, dass man lieber keinen Atommüll vor der Haustür hätte, reicht nun mal nicht aus, um der drängenden Endlagerfrage auch in der Umsetzung gerecht zu werden“, betont Scheer abschließend.

LN

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