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Lauenburg Schilderstreit in Neu-Horst beigelegt
Lokales Lauenburg Schilderstreit in Neu-Horst beigelegt
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19:13 22.06.2016

Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Eichstädt äußerte sich zufrieden, „dass der Schilderstreit um das Werbeschild an der L 218, das auf das ,Theater im Stall’ in Neu-Horst hinwies, beigelegt werden konnte“. Demnach wurde das vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) beanstandete Schild vom Betreiber des Theaters, Gösta Harbs, entfernt und soll „im Einvernehmen“ durch zwei genehmigungsfähige grüne touristische Hinweisschilder ersetzt werden, so dass nun „ein legaler Hinweis auf das Theater besteht“.

Christopher Vogt (FDP) kritisiert „fragwürdiges Vorgehen des LBV“.

Diese Information erhielt Eichstädt nach eigenen Angaben vom Kieler Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD). Der Abgeordnete hatte sich an den Verkehrsminister gewandt und sich für eine Lösung eingesetzt, die den nachvollziehbaren Wunsch des Theaterbetreibers auf einen sichtbaren Hinweis auf das Theater berücksichtigt.

Zuvor hatte bereits der FDP-Landtagsabgeordnete Christopher Vogt im Schilderstreit über das Theater im Stall eine Sondergenehmigung des Verkehrsministers gefordert. Am Rande der Landtagssitzung hatte der Nusser Politiker „erneut über das aus meiner Sicht etwas fragwürdige Vorgehen des LBV bei Hinweisschildern an Landesstraßen“ mit Meyer gesprochen. Bereits vor drei Jahren habe das Vorgehen des LBV bezüglich eines Hinweisschildes des Don- Bosco-Hauses in Mölln für Unverständnis in der Region gesorgt. Das Schild des Don-Bosco-Hauses habe letztlich bleiben dürfen. „Jetzt geht es um ein bereits seit 19 Jahren existierendes Hinweisschild des ,Theater im Stall’ in Neu-Horst – nur wenige Kilometer vom Don-Bosco-Haus entfernt“, so Vogt in einem in Nachgang zu dem Gespräch geschickten Schreiben an den Minister. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die zuständigen LBV-Mitarbeiter letztlich nur ihren Job machen, aber ich kann weder einen tieferen Sinn in dieser Maßnahme erkennen, noch das rigorose Vorgehen nachvollziehen“, schrieb Vogt. Dieses Schild erfülle seit zwei Jahrzehnten seinen Zweck als Hinweisschild für die Besucher des „Theater im Stall“ und scheine bisher auch niemanden gestört zu haben. „Das Vorgehen des LBV sorgt dagegen für erheblichen Unmut, weil viele Bürger, die sich Tag für Tag mit dem mangelhaften Zustand mehrerer Landesstraßen in der Gegend herumärgern müssen, den Eindruck haben, dass man im LBV keine ernsthaften Sorgen hätte“, sagt Vogt.

hm/unk

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