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Lauenburg Schließung vom Tisch: Nusses Polizeistation bleibt erhalten
Lokales Lauenburg Schließung vom Tisch: Nusses Polizeistation bleibt erhalten
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20:59 14.11.2017
Nusses Bürgermeister Lars Wunsch (li.) begrüßte den neuen Leiter der Polizeistation Nusse, Markus Zierke, mit einem Blumenstrauß. Quelle: Foto: Burmester

Markus Zierke übernimmt die Leitung der kleinen Station, die eigentlich im Zuge der Polizeireform geschlossen werden sollte. Nun bleibt die Station sehr zur Freude der Bürgerinnen und Bürger in Nusse und Umgebung erhalten und zunächst werden Zierke und der langjährige Mitarbeiter der Nusser Polizei, Oberkommissar Wolfgang Zymelka dort beheimatet sein.

Markus Zierke hat insgesamt 21 Dienstjahre auf dem Buckel und freut sich sehr auf diese neue Aufgabe. Bisher hat er seine Erfahrungen unter anderem als Dienstgruppenleiter bei der Polizeidirektion Pinneberg und als Leiter des Ermittlungsdienstes des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Pinneberg gesammelt.

Bei der Polizeidirektion Ratzeburg war er im Stabsbereich für die Einsatzplanung zuständig und hat auch Erfahrungen in der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Polizeidirektion Segeberg gesammelt.

Bevor Zierke die Stelle in Nusse antrat, war er als Zivilfahnder beim Zivilen Streifenkommando in Ratzeburg tätig. Zierke ist verheiratet und hat zwei Kinder.

„Der Erfahrungsschatz meines Kollegen Zymelka, der ja schon viele Jahre hier Dienst verrichtet, ist unheimlich groß. Davon zu profitieren, ist einfach großartig“, sagt Zierke. Noch bis Ende Juli 2019 werden die beiden Beamten zusammenarbeiten. Dann geht auch Zymelka in den Ruhestand.

Ein wichtige Aufgabe hat „der Neue“ aber schon in Arbeit. Bis zum Jahresende müssen die beiden Beamten ihre Station im ehemaligen Amtsgebäude, dem Sitz der Stadtwerke Media, räumen, denn dann läuft der Mietvertrag aus. „Wir als Gemeinde haben schon eine Zwischenlösung angeboten“, erklärt Nusses Bürgermeister Lars Wunsch, der Markus Zierke mit einem Strauß Blumen herzlich in der Gemeinde begrüßte. Und die Beamten haben sich gemeinsam mit der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) schon zwei Objekte innerhalb der Gemeinde angesehen, die für eine neue Wache in Frage kommen könnten.

Auch hier verspricht Bürgermeister Wunsch Unterstützung, wenn es um die Standortfrage geht. Zwei Büroräume sollten es sein, dazu ein Sozialraum und eine Garage für den Streifenwagen. Unter anderem wegen der beengten Räumlichkeiten und weil sie aus Gründen der Eigensicherung immer zu zweit in einen Einsatz fahren müssen versehen Markus Zierke und Wolfgang Zymelka ihre Einsatzdienste entweder in Sandesneben oder in Berkenthin. Nur wenn sie Schreibdienst haben, sind sie derzeit in der Nusser Station anzutreffen und dort für die Bürger ein kompetenter Ansprechpartner.

 Von Jens Burmester

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