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Lauenburg Schnuppertag für die Berufswahl
Lokales Lauenburg Schnuppertag für die Berufswahl
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09:34 14.11.2016
Viel Gedränge: Die Schüler suchten ihre Plätze bei der Infobörse.

Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ veranstaltete die Schule diese Infobörse gemeinsam mit dem Berufsbildungszentrum des Kreises. Rund vier Stunden lang hatten die Jugendlichen aus den 8.

und 9. Klassen Gelegenheit, sich an praxisbezogenen Infoständen mit Berufen wie Gießereimechaniker, Elektriker, Frisör, Mechatroniker oder Steueranwärter und Industriekaufmann vertraut zu machen.

Auch viele Eltern waren mit dabei. Zahlreiche Firmen hatten sich mit knapp 40 Berufen in den Räumen des BBZ vorgestellt. „Uns geht es vor allem um die Anschaulichkeit“, sagte Jörg-Rüdiger Geschke , Koordinator Berufsorientierung an der Gemeinschaftsschule Mölln, und Schulleiter Dr. Volker Schmidt ergänzte: „Schön ist, dass sich auch große Firmen im Kreis wie LTM-Fette aus Schwarzenbek und die Möllner Gießerei Heidenreich und Harbeck beteiligt haben.“ In vier Sequenzen von je 30 Minuten wurden in kleiner Runde die jeweiligen Berufe vorgestellt und Fragen der Schülerinnen und Schüler geklärt. Jeder Schüler und jede Schülerin lernten somit gleich vier Berufe an diesem Vormittag kennen und hatten durch die zweimalige Teilnahme Gelegenheit, acht Berufsbilder direkt zu „erleben“.

Die Bundesagentur für Arbeit bot gezielt Informationen an, zudem gab es als weiteres Angebot für Eltern und Gäste Führungen durch das BBZ.

Neben Informationen über Berufe gab es auch Wissenwertes von Betrieben, die verschiedene Ausbildungsangebote anbieten und Möglichkeiten aufzeigen konnten, wie man beispielsweise aufbauend auf einen Einstiegsberuf einen Berufsweg langfristig planen kann.

Immer wieder interessant, wie sich das Ranking bei den beliebtesten Berufen verlagert. War der Mechatroniker noch vor einigen Jahren ganz weit von im Interessenspektrum der jungen Besucher angesiedelt, ist dieser Beruf jetzt von Polizei, Koch oder Bankkaufmann auf die hinteren Plätze verdrängt. Überhaupt hat das Handwerk weiter seine liebe Not, Nachwuchs zu finden. Als Grund liegt nahe, dass Indoor-Berufe beliebter sind.

 wr

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