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Lauenburg Schulgelände naturnah gestaltet
Lokales Lauenburg Schulgelände naturnah gestaltet
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20:31 14.10.2017
Schulleiterin Liane Maier (l.), Koordinatorin Nicole Zettl und stellvertretender Schulleiter Andreas Püstow zeigen stolz die neuen Auszeichnungen der Grundschule. Quelle: Foto: Anika Helm
Schwarzenbek

„Wir sind wirklich stolz auf dieses Lob“, freut sich Schulleiterin Liane Maier. „Weil es in Schleswig-Holstein so viele Schulen gibt, ist das natürlich eine besondere Ehre für uns.“ Ziel des neuen Konzept ist es, die 430 Schüler noch mehr für die Tier- und Pflanzenwelt zu begeistern. „Die Kinder sollen nicht nur aus Büchern über die Natur lernen, sondern mit allen Sinnen“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Andreas Püstow. Auch das soziale Miteinander soll so gefördert werden.

Die Anfänge für die Umgestaltung des Schulgeländes wurden bereits gemacht. Vor den Sommerferien haben Lehrer und Schüler gemeinsam einen Teich angelegt. Wirbellose Tiere und Wasserpflanzen haben dort ein neues Zuhause gefunden. „Jetzt ist auch noch ein Frosch einzogen. Da war natürlich helle Aufregung bei den Kindern“, sagt Koordinatorin Nicole Zettl schmunzelnd.

Auch sonst legt man in der Cesenaticostraße 14 viel Wert auf Naturverbundenheit. Schon seit einer Weile werden Kräuter, Erbsen und Bohnen im Schulgarten angebaut. Die Ernte wird dann gemeinsam gekocht und verspeist. „Die Schüler sollen so selbst merken, dass etwas Gesundes auch gut schmecken kann“, sagt Püstow. In Zeiten, in denen Kinder immer dicker werden, ist das auch nötig. Neben der Erweiterung des Schulgartens stehen in den nächsten zwei Jahren noch sieben weitere Ideen auf der Wunschliste. Dazu zählen zum Beispiel ein Blühgarten für Schmetterlinge und ein Insektenhotel.

Unterstützt wird die Grundschule dabei von Mitarbeitern vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). „Wir arbeiten außerdem im Netzwerk mit anderen Schulen und tauschen uns aus“, erzählt Schulleiterin Maier.

Die Referenzschule darf sich noch über weitere Lorbeeren freuen: Sie wurde jetzt auch als „Zukunftsschule“ ausgezeichnet. Nachdem die Lernstätte schon dreimal mit der ersten Stufe geehrt wurde, hat sie jetzt sogar die Kriterien der Stufe 2 erreicht. Überzeugt wurde die Jury durch zwei besondere Projekte. Durch das „Trainingsraumkonzept“ können Unterrichtsstörer ihre sozialen Kompetenzen verbessern. Damit sich die Schüler künftig besser an Regeln halten können, bekommen sie in einem Extraraum pädagogische Unterstützung. Zum anderen hat das Projekt „Streitschlichter“ begeistert. In der Grund- und Regionalschule Schwarzenbek-Nordost können Kinder nämlich ein eigenes Zertifikat zum Streitschlichter machen.

Auch als Zukunftsschule ist die OGS in einem Netzwerk mit anderen Schulen aktiv. Es können eben auch die Großen viel voneinander lernen.

Von Anika Helm

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