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Schuppen in Flammen: Rauchsäule über Dassendorf

Dassendorf Schuppen in Flammen: Rauchsäule über Dassendorf

Feuerwehrleute schirmten Einfamilienhaus im Querweg vom Brandherd erfolgreich ab.

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In Dassendorf wütete ein Großfeuer, das mehrere Schuppen und Ställe zerstörte. Zahlreiche Hühner und Tauben kamen am Dienstag Abend in den Flammen um. Nur der Wetterhahn trotzte den Flammen.

Quelle: Fotos: Jann

Dassendorf. „Wir sind zu einem brennenden Hühnerstall gerufen worden, doch schon auf dem Weg zum Einsatzort war klar, dass das eine Nummer größer wird“, erklärte Dassendorfs Feuerwehrchef Rainer Clausen. Denn: Eine mehrere hundert Meter hohe schwarze Rauchsäule war über einer Brandstelle am Dassendorfer Querweg in den Abendhimmel gestiegen. Eine Reihe aneinander gebauter Schuppen und Ställe stand am Dienstag Abend gegen 21 Uhr in Flammen. Mehrere Hühner und Tauben verendeten im Feuer, Menschen wurden nicht verletzt.

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In Dassendorf wütete ein Großfeuer, das mehrere Schuppen und Ställe zerstörte. Zahlreiche Hühner und Tauben kamen am Dienstag Abend in den Flammen um. Nur der Wetterhahn trotzte den Flammen.

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In zahlreichen Notrufen meldeten Anwohner und Autofahrer das Großfeuer über den Notruf der Leitstelle in Bad Oldesloe. Sofort wurde Dassendorfs Feuerwehr alarmiert, später kamen noch Feuerwehrleute aus Hohenhorn, die sich gerade zu einer Übung getroffen hatten, an die Einsatzstelle. Insgesamt waren 40 Retter mit fünf Fahrzeugen und die Besatzung eines Rettungswagens aus Geesthacht sowie eine Polizeistreife aus Schwarzenbek am Einsatzort. Aus beiden Städten war die schwarze Rauchwolke am Abendhimmel deutlich zu sehen.

„Als wir am Einsatzort ankamen, brannte die ganze Konstruktion der verschiedenen Bauten im Garten eines Einfamilienhauses lichterloh“, berichtet Clausen. Bedrohlich zischend blies eine in einem der Schuppen gelagerte Gasflasche ihren Inhalt ab, ein entsprechendes Sicherheitsventil zur Vermeidung einer unkontrollierten Explosion hatte glücklicherweise funktioniert. Clausen: „Wir haben die Gasflasche gekühlt, dadurch hat sich das wegen der anfänglichen Hitze geöffnete Ventil sogar wieder geschlossen.“ Dank der Kühlung gab es keine Explosion.

Die größte Gefahr bestand für das Einfamilienhaus, das mit einem Anbau direkt an die brennenden Schuppen und Ställe angrenzte. Eine Holztür im Giebel hielt den Flammen gerade noch Stand, sie war später völlig verkohlt. Unter den Dachpfannen dampfte es vor Hitze. „Vorsorglich hatten wir auch einen Löschtrupp ins Haus geschickt, doch das Haus wurde zum Glück ebenso wenig in Mitleidenschaft gezogen wie eine Garage“, sagte Clausen. Zwölf Feuerwehrleute schützten sich durch Atemschutzgeräte gegen den Rauch, um den Brandherd beim Löschen direkt angreifen zu können. Acht Strahlrohre wurden eingesetzt. „Zum Abschluss unseres Einsatzes mussten wir die Trümmer mit Löschschaum abdecken, um ein Wiederaufflammen ausschließen zu können“, berichtete Clausen. Zweieinhalb Stunden lang waren die Feuerwehrleute am Querweg beschäftigt.

Was das Feuer ausgelöst hatte, ist bisher unklar. Die Kriminalpolizei will ihre Experten schicken, um die Trümmer zu untersuchen. Ob bei dem Grad der Zerstörung noch eine Brandursache ermittelt werden kann, ist jedoch fraglich. „Erstaunlich ist, dass nicht einmal die elektrische Sicherung rausgeflogen war“, wunderte sich Clausen.

„Weil wir die Gasflasche gekühlt haben, gab es keine Explosion.“
Rainer Clausen, Feuerwehrchef von Dassendorf

Timo Jann

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