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Lauenburg „Schwarzenbek muss eine Schwimmmöglichkeit erhalten“
Lokales Lauenburg „Schwarzenbek muss eine Schwimmmöglichkeit erhalten“
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19:14 29.01.2018
„Es kann nicht sein, dass das alles so lange dauert.Monika Retzlaff, SiWa-Sprecherin

„Nach der Schließung unseres Hallenbades in 2002 wird Schwarzenbek durch mangelnde Möglichkeiten zum Schwimmenlernen immer mehr zu einer Stadt der Nichtschwimmer. An den Schulen kann seit Jahren der gesetzlich vorgeschriebene Schwimmunterricht nicht mehr gegeben werden. Dieses Manko kann auf Dauer nicht durch die Angebote der Vereine SiWa, Wasserwacht, DLRG und der Schwimmabteilung des TSV in externen Schwimmhallen ausgeglichen werden“, sagt Siwa-Vorsitzender Helge von Appen. Zurzeit seien in Müssen Bestrebungen im Gange, ein Badeverbot für die Badestelle wegen erhöhter Gefahr durch die Verkrautung des Gewässers auszusprechen. Müssen war in den vergangenen Jahren gesichert durch die Badeaufsicht von SiWa.

SiWa–Chef Helge von Appen. Quelle: Foto: Ge

„Schwarzenbek muss in absehbarer Zeit wieder eine Schwimmmöglichkeit erhalten, die der weiterhin wachsenden Bevölkerungszahl gerecht wird.“ An einem Lehrschwimmbecken hätten bestimmt viele Kinder Freude, aber die Leistungs- und Rettungsschwimmer aus der Umgebung könnten in diesem Becken nicht ihren Aufgaben entsprechend trainieren. „Für sie wäre ein Lehrschwimmbecken nicht von Nutzen, sie wären weiterhin vom Schwimmen ausgeschlossen“, sagt von Appen.

Zum Personal laut Strategiepapier: Es sollte von der Stadt gestellt werden. Der Bademeister sollte vor Abschluss der Bauarbeiten mit vor Ort sein. Schwimmlehrer der Schulen stellen eigene Badeaufsichten. Jeder Verein stellt zu Trainingszeiten einen Rettungsschwimmer ab (Selbstverwaltung und Kostenersparnis).

Zur Halle: Hauptschwimmbecken (6 × 25 Meter-Bahnen mit sechs Startblöcken, teilweise mindestens 3,60 Meter tief für einen Drei-Meter-Sprungturm), alternativ eine Halle mit Haupt- und Lehrschwimmbecken sowie Badelandschaft für Kleinkinder.

Zu Heizung und Gebäudetechnik: Solaranlage und Erdwärme mit Tiefbohrung. Fördergelder könnten bereits auf dem Vorweg von einem Energieberater beantragt werden.

„Wichtig ist uns, dass wir die Vorschläge zum Thema Schwimmbad von den anderen Vereinen entgegennehmen, denn eine Schwimmstätte ist für alle da. Daher sind auch der Seniorenbeirat, die Landfrauen, die Schulen, Kindergärten gefragt“, ergänzt Monika Retzlaff, Sprecherin von SiWa. „Wir wollen, dass diese Ideen schon vorliegen, wenn es mit der Machbarkeitsstudie losgeht. Es kann nicht sein, dass das alles so lange dauert.“

Kontakt: schwimmhalle@siwa-ev.de, Telefon 04155/823100

Von Silke Geercken

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