Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Schwarzenbek wächst und investiert
Lokales Lauenburg Schwarzenbek wächst und investiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:12 17.01.2017
400 Gäste kamen zum Neujahrsempfang. Sie wurden persönlich begrüßt von Bürgervorsteherin Kirsten Niemann und ihrem Mann Frank sowie Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig und ihrem Mann Uwe. FOTOS (2): SILKE GEERCKEN

Von wegen „ohne Moos nichts los“: Der Rahmen des städtischen Neujahrsempfangs im Schwarzenbeker Gymnasium ist mit Rücksicht auf die Stadtkasse bescheiden geworden, der Zulauf der Bürger war dennoch ungebrochen groß. Etwa 400 Gäste waren am Sonntag dabei, um gute Wünsche auszutauschen und die Ansprachen von Bürgervorsteherin Kerstin Niemann und Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig zu hören. Im Gegensatz zur Wahl des neuen US-Präsidenten gebe es auch einige positive Dinge in der Welt: Darauf richtete die Bürgermeisterin den Blick, bevor sie auf die Schwarzenbeker Entwicklung in 2016 einging.

Die verdienten Bürger 2016 (von links): Burkhard Wenzel, Gaby und Dierk Möller.

Ihr Bericht war mit Zahlen gespickt. 860000 Euro hat die Stadt für Rentner ausgegeben, die weniger als 979 Euro Rente monatlich bekommen. 2,3 Millionen Euro gingen an die Kitas, 3,2 Millionen an die Schulen. Im vergangenen Jahr wurden 95 Bauanträge gestellt, was einem Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro entspricht.

Durch drei Neubaugebiete ist Schwarzenbek auf 16485 Einwohner gewachsen. 60 barrierefreie Wohnungen werden im Wohngebiet „Im Holtern“ entstehen, zwölf an der Cesenaticostraße. „Politik und Verwaltung setzten auf Verdichtung“, betonte die Bürgermeisterin. Zum abgebrannten und noch nicht wieder aufgebauten Sportlerheim an der Schützenallee sagte Borchers-Seelig, dass sich die Baukosten um 50 Prozent zum ursprünglich im ersten Gutachten genannten Preis erhöht hätten. „Wenn es nach mir ginge, wäre der Ersatzbau lange fertig“, verwies die Bürgermeisterin auf verwaltungs- und versicherungstechnische Hürden. Einen großen Dank richtete Borchers-Seelig an jene Menschen, die ihre Zeit für ein Ehrenamt einsetzen. „Ohne Sie würde viel Leben fehlen.“

Als verdiente Bürger der Stadt wurden Burkhard Wenzel (DLRG- Vorsitzender) sowie Gaby und Dierk Möller (Tierschutz-Vorstand) geehrt. Der Schwarzenbeker Burkhard Wenzel hat bereits als 15-Jähriger in der DLRG-Jugendarbeit begonnen, das war 1973. Er ist seit 2005 Vorsitzender und noch immer in der Ausbildung junger Menschen aktiv. Seit zehn Jahren leitet er im Sommer die DLRG-Wachstation in Scharbeutz. Außerdem beteiligen sich die Schwarzenbeker Lebensretter an der RSH-Aktion „Schleswig-Holstein lernt schwimmen“. Hochgestecktes Ziel dieser Aktion ist es, dass jeder Grundschüler nach der vierten Klasse sicher schwimmen können soll.

Für ein gutes Gelingen des Neujahrsempfangs sorgte auch das Rahmenprogramm: Die Sternsinger und der Chor der katholischen Kirchengemeinde St.Michael, die Kinder der Kita-Gruppe Knöpfchen (ASB) und der zwölfjährige Raphael Stein am Klavier erhielten begeisterten Applaus für ihre Darbietungen.

Anerkennung für Engagement im Tierschutz

Eine Ehrung als verdiente Bürger Schwarzenbeks haben auch Dierk und Gaby Möller erfahren. Gaby ist seit 1961 im Tierheim an der Feldstraße aktiv, Dierk hat 1987 den Vereinsvorsitz übernommen. Der 1959 mit neun Mitgliedern gestartete Tierschutz-Verein zählt inzwischen 300. Das Tierheim wäre ohne die engagierte, zeitaufwendige Leitung durch das Ehepaar Möllner schon längst geschlossen worden.

Der Schutz vernachlässigter Tiere wurde zur Lebensaufgabe des Ehepaares.

Silke Geercken

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Silke Meyer ist neue Leiterin der ev. Frauenarbeit im Kirchenkreis.

16.01.2017

GeoPark Nordisches Steinreich zieht eine positive Bilanz für 2016 – Viele Aktivitäten in 2017 geplant.

16.01.2017

Türen ließen sich nach Auffahrunfall nicht mehr öffnen.

16.01.2017
Anzeige