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Lauenburg Schwerer Unfall auf der L 220 - Fahrer verstorben
Lokales Lauenburg Schwerer Unfall auf der L 220 - Fahrer verstorben
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09:46 01.08.2016
Der Audi blieb auf einem Feld liegen und fing Feuer. Der Fahrer wurde offenbar lebensgefährlich verletzt. Quelle: Jens Burmester
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Koberg

Ein 58-jähriger Autofahrer aus Trittau ist am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr auf der Landesstraße L220 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf dem angrenzenden Acker gelandet. Der Audi A1 des Mannes fing sofort Feuer und stand kurze Zeit später lichterloh in Flammen. Der Fahrer krabbelte offenbar noch selbst aus dem brennenden Auto. Ein Ersthelfer aus Schiphorst, der zufällig an der Unfallstelle vorbei kam, zog ihn gemeinsam mit einem Polizeibeamten vom Auto weg. Das sei sehr gefährlich gewesen, denn die Hitze war enorm und aus dem Auto heraus seien immer wieder Flammen geschossen, erklärte der Polizeibeamte und lobte den Ersthelfer.

Am Sonntagmorgen ist auf der L 220 zwischen Nusse und Koberg ein Audi von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto blieb auf einem Feld liegen und fing Feuer. Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Nusse, Koberg und Sandesneben waren schnell vor Ort, löschten das brennende Auto und versorgten den Autofahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Doch es sah nicht gut aus für den Mann. Ein Notarzt bestätigte, dass die Überlebenschancen nur minimal seien, da etwa 95 Prozent des Körpers verbrannt waren. Trotzdem kämpften die Retter um das Leben des Trittauers, der sogar noch mit dem Rettungshubschrauber Christoph 29 in eine Hamburger Spezialklinik geflogen wurde.

Dort erlag er seinen schweren Verletzungen vier Stunden nach dem Unfall. Der Unfall ereignete sich genau an der Stelle, wo ein Schweizer zu Pfingsten gegen einen Baum gefahren war und dabei ebenfalls ums Leben kam. Die Eremittlungebn der Polizeiu zur genauen Unfallursache und zum Unfallhergang dauern an.
jeb

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