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Lauenburg Sechs neue Folgen aus „Büttenwarder“ zu Weihnachten
Lokales Lauenburg Sechs neue Folgen aus „Büttenwarder“ zu Weihnachten
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20:41 31.08.2016
Spielszene aus Grove für eine Folge „Neues aus Büttenwarder“.

Das fiktive Dorf Büttenwarder liegt irgendwo zwischen Flensburg und Hamburg, dort wo das Land am plattesten und der Humor am trockensten ist.

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Spielszene aus Grove für eine Folge „Neues aus Büttenwarder“.

Eigentlich ist Büttenwarder kein bemerkenswerter Ort, wären da nicht seine Einwohner. Allen voran die beiden Bauern Kurt Brakelmann und Arthur „Adsche“ Tönnsen sowie Bürgermeister Schönbiehl, Shorty und Kuno.

Mit der Erstausstrahlung der Folge „Ufos“ am 26. Dezember 1997 startete die Kultserie „Neues aus Büttenwarder“ auf N3 mit den urigen Geschichten rund um ihre fünf Helden. Es gibt inzwischen eine große Fan-Gemeinde, die auch nicht davor zurück schreckt, die Schauspieler am Set zu besuchen. Mit der Zeit kamen ganze Busladungen, so erzählte Produktionsleiterin Regina Kowalski im Gespräch mit den LN.

Da der Besucherandrang mit der Zeit so groß gewesen sei, dass die Dreharbeiten behindert wurden, würden die Folgen inzwischen im Geheimen gedreht. Nur die Einwohner des jeweils ausgesuchten Dorfes wüssten, wann das Fernsehteam auftauche. Oftmals werden die Bewohner als Statisten in das Geschehen eingebunden, so auch in Grove, wo die Bürger großen Spaß hatten und sich teils extra Urlaub genommen hatten. Da gab’s abends denn auch mal „Lütt und Lütt“, das in Büttenwarder beliebte Feierabendgedeck. In Wirklichkeit, so verriet Peter Heinrich Brixen, werde am Set Null Alkohol getrunken.

„Das ist besser für Schauspieler und Zuschauer“, so Brixen.

In diesem Jahr wurden insgesamt sechs neue Folgen gedreht, die zu Weihnachten ausgestrahlt werden. Auch in Grove hat die beliebte Fernsehserie Büttenwarder Station gemacht (die LN berichteten).

Einige Drehtage hat sich auch der Hauptdarsteller Jan Fedder (Kurt Brackelmann) im Lauenburgischen getummelt – und sich auf dem Lande offenbar sehr wohl gefühlt. In einer Drehpause hat Fedder verraten, dass er seinem Publikum noch lange treu bleiben wird.

VIER FRAGEN AN . . .

1Herr Fedder, die Boulevard-Blätter schreiben viel über Ihre Gesundheit. Wie geht es Ihnen tatsächlich?

Bestens.

2Macht Ihnen die Arbeit in Büttenwarder nach fast 20 Jahren noch Spaß?Aber sicher macht mir das Spaß, wie verrückt.

3Können Sie sich vorstellen, im Film mit Ihrem Kumpel Adsche ins Altersheim zu gehen und dort zu drehen?Na klar, wir besuchen dort doch immer Onkel Krischen.

4Was macht die Rolle in dem Ort Büttenwarder für Sie so reizvoll?Meine Partner (Schauspielerkollegen) und die Natur. ge

Silke Geercken

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