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Lauenburg „Seelensplitter“: Hornbekerin veröffentlicht ersten Roman
Lokales Lauenburg „Seelensplitter“: Hornbekerin veröffentlicht ersten Roman
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20:33 11.05.2016

Stephanie Pinkowsky hat gewagt, wovon viele nur träumen. Sie hat einen Roman veröffentlicht – und arbeitet nun als Schriftstellerin. Für sie wird damit ein Traum wahr. „Seelensplitter“ heißt ihr erstes Werk, das Anfang des Jahres erschienen ist.

Autorin Stephanie Pinkowsky kommt aus Hornbek. Sie hat ihren Debütroman veröffentlicht, der zweite Teil ist in Arbeit. Quelle: Philip Schülermann

Zum Buch

Stephanie Pinkowsky, „Seelensplitter, 290 Seiten, 12,90 Euro, ISBN: 978-3864603471.

Weitere Informationen im Internet

unter www-stephanie-pinkowsky.de. Dort gibt es auch Leseproben als Video.

Stephanie Pinkowskys 290-Seiten-Werk ist viel mehr als eine Liebesgeschichte. Die junge Autorin lässt tief in die Psyche ihrer Protagonisten blicken und fördert dabei Unglaubliches zutage.

„Seelensplitter“ ist eine Geschichte über Begehren und Leid, Mutter und Tochter, Filmkarriere und Rand der Gesellschaft. Ein halbes Jahr hat sie an dem Buch geschrieben, dann kamen Lektorat und Testleser. „Es steckt auch eine Menge Recherche drin“, erzählt die 24-Jährige. Als das erste Ansichtsexemplar in der Post war, sei das „ganz toll gewesen – so unwirklich“, sagt sie.

Aufgewachsen ist Stephanie Pinkowsky in Hornbek, und sie ging in Mölln zur Schule. Später arbeitete sie in Hamburg, kam für einen Job aber zurück nach Mölln. Sie ist Bürokauffrau und arbeitete für einen Rechtsanwalt. Ihre Pausen verbrachte die heutige Schriftstellerin häufig im Kurpark. Dort holte sie sich Inspiration und feilte an den Charakteren. Irgendwann habe sie keine Lust mehr auf ihren Bürojob gehabt. „Das hat mich nicht glücklich gemacht“, sagt Pinkowsky. Dann kam eines zum anderen. Nun ist sie Freiberuflerin und lebt in Hamburg. Die Großstadt sei ein gutes Pflaster, denn es gebe noch viele inhabergeführte Buchläden. Ihr Roman wird in Kürze aber auch als E-Book erscheinen.

„Seelensplitter“ beginnt wie ein Liebesroman: Helene, eine junge und schöne Frau, schwärmt schon länger für Mark, den gutaussehenden und charismatischen Freund und Geschäftspartner ihres Onkels. Sie beginnen eine Affäre, die nicht von Dauer sein wird. Mark verlässt die schwangere Helene. Die sieht sich außerstande, sich um das Kind zu kümmern, geht fort und wird durch einen Zufall berühmt. Doch die Sehnsucht nach ihrer Tochter bleibt, bis sie sie schließlich zu sich holt. Doch Tochter Katja benimmt sich seltsam – es beginnt der Weg in eine schockierende Katastrophe.

„Ich wollte etwas schreiben, das es noch nicht gibt“, sagt Stephanie Pinkowsky. Die Romanze entwickele sich zu einem Psychodrama. „Ich wollte Grenzen austesten.“ Es sei interessant, wie sich die Psyche der Protagonisten entwickelten – und das mache ja auch die Menschen interessant. Zurzeit arbeitet sie an dem zweiten Teil zu „Seelensplitter“. Er soll Ende dieses oder Anfang nächstes Jahres erscheinen. Und darin spielt der Kurpark eine wichtige Rolle: Er wird zum Tatort eines Mordes. Mehr will Stephanie Pinkowsky aber noch nicht verraten.

Es gehe der bodenständigen Autorin nicht darum, Bestseller um Bestseller zu schreiben. Sie wünsche sich, „dass es zum Leben reicht und ich zufrieden bin“. Ihrem Ziel ist sie bereits näher gekommen:

Sie war mit ihrem Buch auf der Leipziger Buchmesse, rührt ordentlich die Werbetrommel und verkauft ihren Roman im Internet und einigen Buchläden. Ein mutiger Schritt, den sie aus Überzeugung getan hat – für ihren Traumjob. Dennoch bleibe sie realistisch, berät sich mit Steuerberatern und kümmert sich selbst ums Marketing. Dabei spielten sozialen Medien eine wichtige Rolle. Auf Facebook ist sie aktiv und betreibt einen Youtube-Kanal. Und dann wäre da auch noch ihre Homepage. „Das ist ein Full-Time-Job, von morgens bis abends.“

Und wie setzt man sich als Autorin durch? „Zunächst braucht man eine gute Geschichte“, sagt sie, „man braucht den unbedingten Willen und ja, auch ein Quäntchen Glück.“

Von Philip Schülermann

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