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Lauenburg Seniorenbeirat Schwarzenbek stellt sich heute im Rathaus vor
Lokales Lauenburg Seniorenbeirat Schwarzenbek stellt sich heute im Rathaus vor
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20:13 23.05.2016
Die Seniorenbeiratsmitglieder Marina Böhm (66), Horst Matzat (82) und Edith Fickbohm (65) freuen sich auf die nächste Wahlperiode (von links). Quelle: ge

Es knirscht ein wenig im Gebälk des Seniorenbeirats der Stadt Schwarzenbek. Nachdem buchstäblich in letzter Minute der Vorsitzende der Europa Union Schwarzenbek, Franz Kubelke, seinen Hut in den Ring geworfen hatte, musste die Stadt eine teure Briefwahl in die Wege leiten. Am Dienstag, 7. Juni, wird die Stadt die Namen der gewählten Kandidaten verkünden. Ihre Vorstellung ist heute.

Der Seniorenbeirat muss mindestens vier Mitglieder haben und ist auf sieben Mitglieder begrenzt. „Auf der von uns eingereichten Liste waren genau sieben Personen. Sie hätte so von der Stadt abgesegnet werden können, ohne eine kostenintensive Briefwahl“, sagt Marina Böhm, seit drei Jahren Vorsitzende. Man sei doch sehr „erstaunt“ gewesen zu hören, dass sich plötzlich Frank Kubelke ins Spiel gebracht habe. Die weiteren Kandidaten sind neben Böhm und Kubelke Hans-Werner Bubolz, Klaus Dieckhoff, Edith Fickbohm, Horst Matzat, Gunda Oertel und Jörg Scheele. Bis auf Bubolz alles Personen, die den derzeitigen Seniorenbeirat bilden.

Rund 4000 Bürger ab 60 Jahren gibt es in Schwarzenbek, die zur Wahl aufgerufen wurden. Bei einer Veranstaltung heute von 15 bis 17 Uhr im Rathaus können sich alle Wahlberechtigtenn einen persönlichen Eindruck von den Kandidaten machen und Fragen stellen. Die Bürgermeisterin wird die Veranstaltung nutzen, Informationen zur Stadtentwicklung zu geben. „Wir möchten gern noch mehr Senioren erreichen und motivieren, bei unseren Veranstaltungen mitzumachen“, sagt Vorsitzende Marina Böhm. Neben Kino, Frühstück oder Ausfahrten kümmern sich die Mitglieder um die Bedürfnisse der älteren Schwarzenbeker, stoßen aber oft auch an Grenzen. Einige Bordsteinabsenkungen für Rollstuhlfahrer wurden erreicht, aber das Gehweg-Pflaster an der Lauenburger Straße sei immer noch glatt und rutschig bei Regen. „Die Stadt bügelt alles ab mit dem Hinweis auf Konsolidierung“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Edith Fickbohm. Kritisiert wird auch, dass es keine ständig zugängliche Toilette für Behinderte und die Ampel vor der Feuerwehr denselben Ticklaut von sich gibt – ob sie nun rot oder grün für die Fußgänger anzeige. „Die Stadt tut zu wenig für die Senioren“, sagt Böhm. Kritik richtet sie aber auch an die eigenen Leute. „Die von uns angebotenen Sprechstunden werden kaum genutzt.“ Es sei schwer, die Leute zu motivieren, ergänzt Schatzmeister Horst Matzat. Zu den Veranstaltungen kämen meist dieselben Leute. „Unser Ziel ist, bedürftige Senioren am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen. Dafür werden wir weiter kämpfen“, sagt Böhm.

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