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Lauenburg Skoda erfasst Damwild auf der B 208
Lokales Lauenburg Skoda erfasst Damwild auf der B 208
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20:10 20.10.2014
Das Auto der 74-jährigen Buchholzerin wurde bei dem Unfall mit dem Damwild stark beschädigt Quelle: Fotos: Nimtz
Kulpin

Eine 74-jährige Buchholzerin hat am Freitagabend auf der B 208 zwischen Kulpin und Harmsdorf mit ihrem Skoda Roomster ein Stück Damwild erfasst. Während die Fahrerin nach Polizeiangaben leicht verletzt wurde, entstand am Auto erheblicher Sachschaden. Die Damwildkuh wurde bei dem Unfall getötet.

Durch die laufende Brunftzeit des Damwildes und die Herbstwitterung herrscht derzeit eine besonders hohe Wildunfall-Gefahr. Die B 208 bei Kulpin zählt dabei zu den besonders gefährdeten Straßen. Pro Jahr gibt es kreisweit ein gutes Dutzend Unfälle mit Damwild. Hinzu kommen fast 1000 Zusammenstöße mit Rehen, Wildschweinen und Rotwild.

„Eine erhöhte Unfallgefahr besteht besonderes morgens und abends in der Dämmerung“, sagt ein Polizeisprecher. Autofahrer sollten vor allem an Stellen achtsam sein, wo Felder und Wälder zusammentreffen. „In solchen Bereichen kreuzen die Tiere besonders häufig die Straße“, so der Beamte weiter. Wie gefährlich ein Wildunfall sein kann, zeigt ein Beispiel: Ein 20 Kilogramm schweres Reh besitzt bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlagsgewicht von einer Tonne. „Wo Wildwechsel-Warnschilder aufgestellt sind, sollten diese auch ernst genommen und langsam und konzentriert gefahren werden“, warnt der Deutsche Jagdverband (DJV). Für Fahrten in der Nacht empfiehlt der DJV, das Fernlicht so oft wie möglich einzuschalten. Tauche ein Tier auf, sollten Autofahrer abblenden, bremsen und hupen, um das Tier zur Flucht zu bewegen, heißt es.

Ausweichmanöver sollten strikt vermieden werden. „Ein Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr kann weit schlimmer ausfallen“, so der DJV. Außerdem sollten Autofahrer stets auf weitere die Straßenseite wechselnde Tiere gefasst sein. Bei einem Wildunfall müsse die Unfallstelle sofort durch Warnblinklicht und Warndreieck gesichert werden. Ein möglicherweise noch auf den Fahrbahn liegenden Tier sollte möglichst nur mit Handschuhen auf den Randstreifen gezogen werden. Erst nach Sicherung der Unfallstelle sollte der Unfall dann der Polizei gemeldet werden, rät der DJV.

cn

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