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Lauenburg So fleißig strampelten die Möllner Radler für das Klima
Lokales Lauenburg So fleißig strampelten die Möllner Radler für das Klima
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12:23 05.07.2016
Siegerehrung auf dem Möllner Bauhof: Die Stadtradel-Teams haben Urkunden und Trinkbecher gewonnen. Doch vor allem haben sie einen wichtigen Teil zum Klimaschutz beigetragen. Nach drei Wochen Fahrradfahren fühlen sich viele Teilnehmer auch deutlich fitter. Quelle: Fotos: Hfr
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Mölln

Im Vergleich: Die Geesthachter radelten mit 47941 nur knapp 10 000 Kilometer mehr, obwohl die Stadt an der Elbe deutlich mehr Einwohner hat.

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Regina Hälsig nimmt ihr Fahrrad mit in die Bahn.

„Wir hatten nicht viel Vorbereitungszeit. Dafür war das Engagement der Bürger sehr hoch“, sagt Estrella Piechulek , Klimaschutzmanagerin in Mölln, bei der Abschlussveranstaltung auf dem Bauhof.

„Fahrradaktivstes Team“ mit den meisten Radkilometer pro Teilnehmer wurde das Team „Zero“ (370 km, 5 kg CO2), auf Platz 2 landete das „Modehaus Hasenkamp“ (312 km, 44 kg CO2) und auf Platz 3 „eeoo“ (267 km, 38 kg CO2). In der Kategorie „Fahrradaktivster Einzelradler“ landete Andre Zesseck vom Team „Zero“ (1240 km , 176 kg CO2) auf Platz 1, Regina Hälsig für das „Grüne Team“ (683 km, 97 kg CO2) auf Platz 2 und Anja Blödow vom Team „Stadtverwaltung Mölln“ (613 km; 87 kg CO2) auf Platz 3. In der Kategorie „Fahrradaktivstes Team“

belegt das Team „Radwandern vom MSV“ (5700 km - 809 kg CO2) Platz 1, die Stadtverwaltung Mölln (4778 km, 679 kg CO2) Platz 2 und „Die Radsherren“ (4657 km, 661 kg CO2) sicherten sich den Platz 3.

Die Gewinner bekamen Urkunden. Und Marco Frech von „Frech-Styler“ spendete Trinkflaschen für die Gewinner. Es sei offenkundig, dass die Möllner am Klimaschutz interessiert seien, erklärt Piechulek. Und: „Wir würden die Aktion Stadtradeln gern wiederholen.“

Stadtradler-Star Regina Hälsig zieht eine positive Bilanz

Zeit in Bus oder Bahn, das sei Zeit zum Lesen, Musik hören, Frühstücken, Träumen oder Schlafen, sagt Stadtradler-Star Regina Hälsig, die drei Wochen komplett auf ihr Auto verzichtete. Ganz schwer war das für sie nicht, denn auch sonst nutzt die Möllner Kommunalpolitikerin ihren Wagen kaum. „Auf dem Rad kann ich mich auspowern, fit halten, nachdenken und einfach Spaß haben“, sagt sie. In den drei Wochen wollte sie zeigen, dass es auch in Mölln gut klappt, ohne Auto zurecht zu kommen. Mit Gepäcktaschen und einem Fahrrad-Anhänger sei auch das Einkaufen kein Problem. Vor den Geschäften wünscht sie sich aber mehr Fahrradbügel.

Bei der Fahrradinfrastruktur gäbe es Sicherheitsprobleme in der Möllner Innenstadt und auf den Wegen dort hin. Vorbildlich sei die Verkehrsführung in der Klaus Groth Straße mit einem super Ausbau zur Verkehrsberuhigung – an der Kreuzung sei auf der Straße eine Rampe für die Autos, und Gehwege blieben auf einer Höhe. Die Fahrradabstellanlage im Parkhaus am ZOB sei ebenfalls gelungen. Hälsig: „Ich freue mich auf das nächste Jahr: Stadtradeln mit noch mehr Teilnehmenden“.

 Florian Grombein

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