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Lauenburg So sehe ich die Sache: Schüler schreiben übers Lauenburgische
Lokales Lauenburg So sehe ich die Sache: Schüler schreiben übers Lauenburgische
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18:15 20.02.2016
„LN-Schüler Blog: Jetzt texte ich . . .“ — unter diesem Motto starten die Lübecker Nachrichten gemeinsam mit dem Möllner Marion-Dönhoff-Gymnasium ein Projekt.

LN-Schüler Blog:

Jetzt texte ich . . .

Einmal in der Woche werden sich Schüler des Wirtschaft- und Politik-Kurses in einer Kolumne zu einem aktuellen Thema äußern.

„Wir möchten jungen Menschen und ihren Ansichten eine Plattform geben“, sagt LN-Redakteur Holger Marohn, der das Projekt initiiert hat und betreut. Das Thema, zu dem sie sich äußern, argumentieren und auch ihre Meinung schreiben, können die Schüler dabei selbst aus der aktuellen Diskussionslage im Kreis wählen. „Als lokale Tageszeitung wollen wir uns ganz bewusst möglichst thematisch auf die Welt beschränken, die sich mehr oder weniger vor der Haustür der Schüler abspielt“, sagt Marohn. Auch Wipo-Lehrerin Nina Holt-Wist freut sich auf das Projekt. „Die Schüler haben richtig Lust, das merke ich im Unterricht.“

Das Projekt ist dabei kein Bestandteil des Unterrichtes und damit auch keine Pflicht. „Jeder darf, aber keiner muss. Für die Schüler ist es völlig freiwillig“, sagt Marohn. Immerhin gehöre ja auch eine gewisse Portion Mut dazu, seine Meinung so öffentlich kundzutun, ohne sich in einer Gruppe verstecken zu können. Nicht zuletzt würden die Schüler ja auch mit ihrem Gesicht zu ihrer Meinung stehen.

Angelegt ist das Projekt „LN-Schüler Blog: Jetzt texte ich . . .“ erst einmal bis zu den Sommerferien. Vielleicht geht es auch weiter. Immerhin haben auch schon andere Schulen Interesse signalisiert. „Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch ein paar Erfahrungen sammeln und dann gegebenenfalls nachsteuern“, sagt Marohn.

Zum Auftakt hat die 15-jährige Alessa Junghans aus Mölln ein Thema aufgegriffen, das in der vergangenen Woche einige Emotionen hatte hochkochen lassen: Den Tod eines Erpels im Straßenverkehr in Ratzeburg. Aber lesen Sie selbst.

LN

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