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Lauenburg Spätsommerwetter lockte tausende Gäste zum Altstadtfest
Lokales Lauenburg Spätsommerwetter lockte tausende Gäste zum Altstadtfest
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07:04 05.09.2017
Der Sonntag beim Möllner Altstadtfest begann mit einem Gottesdienst auf dem Marktplatz. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Mölln

Ein Höhepunkt war wie immer der große Flohmarkt, der am Sonntag schon am frühen Morgen begann. Hier wurde gefeilscht, gehandelt, verkauft oder eben auch nicht. Die glücklichen Gesichter der meisten Händler sprachen dabei oftmals Bände. Und während die einen Standbesitzer ihre Kellerfunde verkauften und dabei in die eigene Tasche wirtschafteten, gab es auch viele Menschen, die sich in den Dienst ihrer Vereine und Verbände stellten und den Erlös für einen guten Zweck einnahmen.

Reichlich Besucher aber kein größeres Geschäft durch verschobenen Festtermin.

Das machte auch Karl-Heinz Esling, der am Stand des Lions-Clubs in der Mühlenstraße stand. Eben noch hatte er ein paar Reitstiefel für 18 Euro verkauft und den Kindern der Käuferin noch ein paar kleine Anhänger aus Stoff geschenkt. Jetzt feilschte er mit zwei Frauen aus der Nähe von Mölln um den Preis für eine Tortenplatte aus Porzellan. Einige Schritte weiter auf dem Mühlenplatz bot der Grünen-Politiker und Landtagsabgeordnete Burkhard Peters zwei silbern glänzende Kugeln an, die er selbst als „Liebeskugeln“ bezeichnete. Leider ohne Erfolg.

Auf dem Marktplatz fand schon am frühen Morgen ein Open-Air Gottesdienst statt, der super gut besucht war. Vielfältig war auch das Musikprogramm auf den verschiedenen Bühnen vom Bauhof bis zum Marktplatz. Natürlich trafen die Darbietungen der Künstler nicht immer jeden Geschmack. Aber die Vielfalt war hier wohl eher ausschlaggebend für ein gutes Programm.

Und hatte der Veranstalter sich am Freitagabend noch großzügig mit dem Ende gezeigt und die Musiker wie auch die Gastwirte noch etwas länger als vorgesehen gewähren lassen, so setzten sie sich am Sonnabend aber mit den vorgegebenen Zeiten durch. Ob es sich am Ende gelohnt hat, das Fest um eine Woche nach hinten zu verlegen, bleibt abzuwarten. Für einige Schausteller war es sicher nicht optimal. „Ohne Not muss man so etwas nicht machen“, sagte Dieter Voß, der seit mehr als 30 Jahren auf dem Altstadtfest seinen Imbiss und diverse andere Buden betreibt. „Wir haben hier bislang hier immer gute Geschäfte gemacht. Und auch in diesem Jahr war es weder besser noch schlechter als in den Jahren zuvor.“

Friedlich dank Security

Für die Polizei war es ein eher ruhiges Wochenende. Nicht zuletzt auch wegen des perfekt organisierten Security-Dienstes der Firma ASB aus dem Kreis Ostholstein. Dank der ständigen und dennoch stets im Hintergrund präsenten Mitarbeiter wurden die wenigen Streitereien bereits im Keim erstickt und die Menschen konnten an diesem Wochenende friedlich feiern. jeb

 von Jens Burmester

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