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Lauenburg Spektakuläre Funde aus der Tongrube
Lokales Lauenburg Spektakuläre Funde aus der Tongrube
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20:26 26.01.2017

Wenn im Groß Pampauer Kieswerk Ohle & Lau Ton abgebaut wird, kommen immer wieder spektakuläre Funde aus der Zeit des Miozäns vor elf Millionen Jahren zutage. Wale, Muscheln, Schildkröten, Robben – die Tonschichten geben Skelette und Versteinerungen frei. Zuletzt wurde im August 2016 das Skelett eines Bartenwals freigelegt.

Knochen belegten, dass die Wale früher Beine hatten. Im Januar 2016 wurde eine Robbe entdeckt. Seit 1984 wurden bereits elf Wale in der Tongrube gefunden, die damit weltweit als eine der wichtigsten Grabungsstellen für Paläontologen gilt. Was in Groß Pampau freigelegt wird, landet über kurz oder lang im Museum für Natur und Umwelt in Lübeck, direkt unterhalb des Doms an der Musterbahn gelegen.

„Wir zeigen versteinerte Meerestiere aus der Ur-Nordsee. Zu sehen sind unter anderem mehrere Wale, ein Delfin und ein Hai sowie zahlreiche weitere Meeresbewohner“, berichtet Museumsleiterin Susanne Füting. Vor elf Millionen Jahren stand das Wasser der Ur-Nordsee – heute ist die Küste 140 Kilometer entfernt – in Groß Pampau 40 Meter hoch. Füting unterstützt das Groß Pampauer Grabungsteam unter der Leitung von Gerhard Höpfner schon seit Jahren. „Derzeit finden wieder Forschungsgrabungen statt. Dabei wurden bereits weitere spektakuläre Neufunde zu Tage befördert und es bleibt spannend“, sagt sie. FOTO/TEXT: TJA Öffnungszeiten: museum-fuer-natur-und-umwelt.de

LN

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