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Lauenburg Spenden von LN-Lesern ermöglichten tolle Ferien
Lokales Lauenburg Spenden von LN-Lesern ermöglichten tolle Ferien
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19:44 17.08.2015
Beim Besuch des Schifffahrtsmuseums durften die lauenburgischen Kinder ihre eigenen Segelschiffe basteln. Quelle: hfr
Ratzeburg

Die Aktion „Hilfe im Advent“ Ende 2014 hat siebzehn Mädchen und vier Jungen eine einwöchige Ferienfreizeit in Flensburg ermöglicht. Eine Woche nach der Rückkehr zogen die Betreuer vom Kinderschutzbund, Katharina El Hammani, Birgit Janzen, Karin Haack und Franz Albracht, Bilanz:

„Wir erlebten kreative, frohe, neugierige und freundliche Kinder, wobei es für uns jeden Tag neue Herausforderungen gab“, so Albracht. Es habe täglich neue Erlebnisse ergeben, eine Nacht voller lautstarker Überraschungen durch die Kids, die „Phänomenta“ mit 150 Experimenten, die Flensburger-Stadtralley, den Teamwettbewerb oder die acht Kilometer lange Wanderung von Glücksburg zum Strand in Holnis, verbunden mit unvergesslichen Stranderlebnissen und Badespaß oder die Kinderdisco mit Modenschau. „Wir freuen uns, dass alle Kinder gesund zurück gekommen sind und die Kinder am Möllner Bahnhof freudig von ihren Eltern in Empfang genommen wurden“, so Albracht.

Aber auch die Kinder erinnern sich gerne. Yasmin Mrosek (10), Till Eulenspiegel Grundschule in Mölln, erzählt: „Die schönste Übung beim Klettern war für mich das Bojenerobern. Julien, der Trainer, hatte die Boje hinter seinem Rücken versteckt, und wir sollten im Team die Boje erobern. Dabei mussten wir die Erklärungen von Julien beachten. Am Abend haben wir alle gegrillt. Es gab Bratwürstchen, Steaks und Salate. Wir haben richtig viel gegessen. Toll war auch die Fahrt mit der „MS Vicking“ nach Glücksburg. Auf dem Oberdeck sahen wir viele alte Häuser von Flensburg. Am fünften Tag haben wir das Schifffahrtsmuseums in Flensburg besucht. Ein Bootsbauer erklärte uns, wie ein kleines Boot gebaut wurde. Wir mussten feilen, schleifen und Nägel in das Holz rein hämmern. Für den Mast mussten wir ein Loch bohren. Dann haben wir um die Nägel ein Band gewickelt, damit man nicht vom Boot runter fällt. Nachmittags gingen wir dann zum Shoppen in die Stadt. Vor dem Abendessen haben wir uns noch mit Wasserbomben aus Luftballons beworfen. Das war super.“

Am sechsten Tag wurden Kinderwünsche erfüllt. Jeder konnte tun, was er mochte, abends war Disco mit Tanz und Knabbereien. Albracht: „Leider spielten zwei Jugendliche aus der Jugendherberge den Kindern einen Streich, in dem sie die Kinder von außen am Fenster mit Reizworten und Gesten so erschreckten, dass die vier Betreuer fast eine Stunde gebraucht haben, um die Kinder zu beruhigen.

Ausgerüstet mit einem Lunchpaket, wurde am siebten Tag die Heimreise angetreten.

Kinderschutzbund-Vorsitzender Albracht: „Zurück in Mölln, fielen die Kinder den Eltern begeistert in die Arme. Nach den Ferien wird es ein Treffen aller geben, um die schöne Reise mit Bildern und Videos noch mal in Erinnerung zu rufen.“

LN

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