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Lauenburg Spielregeln des Kunstmarktes ignoriert
Lokales Lauenburg Spielregeln des Kunstmarktes ignoriert
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21:19 15.01.2016

A. Paul Weber, dem der Kreis ein ganzes Museum widmete, passt nicht recht in die klassischen Künstler-Schubladen. Wichtig waren ihm immer der Inhalt seiner Bilder und deren große Verbreitung. Seine Graphiken waren für ihn mehr Botschaften denn Kunstwerke. Seine Abneigung gegen die Spielregeln des Kunstmarktes, die er zum Beispiel mit unlimitierten Auflagen verhöhnte, sowie sein Engagement für die Schwachen trugen dazu bei, Weber für die etablierte Kunstszene als eher suspekt erscheinen zu lassen.

Die Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten Webers in Handzeichnung und Lithographie reicht dabei von der lockeren Skizze, die das Darzustellende mit wenigen Strichen in seinen wesentlichen Formen erfasst, bis hin zum „altmeisterlich“ ausgearbeiteten, großformatigen Blatt mit zahllosen dargestellten Details.

Wer vor so einem Werk steht, kann sich gar nicht sattsehen und entdeckt immer wieder Neues. Interessierte sollten sich viel Zeit für einen Museumsbesuch nehmen.

LN

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