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Lauenburg Stadtwerke übernehmen Glasfasernetz
Lokales Lauenburg Stadtwerke übernehmen Glasfasernetz
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21:49 20.12.2017
Markus Prang und Dennis Ressel von den Geesthachter Stadtwerken freuen sich mit Büchens Bürgervorsteherin Heike Gronau-Schmidt und Bürgermeister Uwe Möller (von rechts), in Büchen und Umgebung das Glasfasernetz betreiben und ausbauen zu können. Quelle: Foto: Timo Jann
Büchen

Künftig werden Internet, Telefonie und Fernsehen über das schnelle Leitungsnetz dann schon in 23 Gemeinden sowie in Geesthacht und Schwarzenbek angeboten. „Wir haben dem bisherigen Netzbetreiber, der Schleswig-Holstein Netz AG, das Glasfasernetz abgekauft“, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Prang. Gut 100 Kilometer lang sind die Glasfaserleitungen im Amtsgebiet, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Für die Bestandskunden ändert sich nichts, außer, dass wir quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk schon jetzt eine Geschwindigkeit von bis zu 1000 Mbit pro Sekunde anbieten“, erklärt Dennis Ressel, der Leiter der Media-Sparte der Stadtwerke.

Mehr als 1000 Kunden zusätzlich werden in Zukunft von den Stadtwerken betreut. „Und genau in dieser Betreuung liegt der große Vorteil darin, dass das Netz künftig von den Stadtwerken betrieben wird“, ist Büchens Bürgermeister Uwe Möller überzeugt. Zwar gelte seine Gemeinde im Lauenburgischen als Ort mit der bisher besten Abdeckung – doch am Service im Sinne der Kunden hätte es in der Vergangenheit oft gehapert, so Möller. „Unsere Stärke ist unsere Nähe vor Ort“, sagt Prang.

Der Geschäftsführer hofft, perspektivisch auch Energiekunden in Büchen und den Amtsgemeinden von den Produkten der Stadtwerke Geesthacht in den Bereichen Strom und Gas überzeugen zu können. Möller:

„Wir stimmen unsere Tiefbaumaßnahmen jetzt jedenfalls grundsätzlich auch mit den Stadtwerken ab.“

Im Frühjahr soll im Ortsteil Pötrau eine Umfrage gestartet werden, ob die SWG Glasfasernetz GmbH dort neue Anschlüsse anbieten soll. „Die Anschlussquote muss stimmen, so bestimmen die Bürger über den Netzausbau mit“, sagt Ressel.

 tja

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