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Lauenburg Steinau Vorbild für Hochwasserschutz im Kreis
Lokales Lauenburg Steinau Vorbild für Hochwasserschutz im Kreis
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19:13 18.01.2018
„Steinau als Vorbild“: Klaus Tormählen (Grüne). Quelle: Foto: Hfr
Ratzeburg

Die Kreisgrünen hatten nach den Hochwasserereignissen vornehmlich an der Bille sowie am Klärwerk Brunstorf beziehungsweise am Fischteich Kollow in den vergangenen Wochen gefragt, inwieweit der Kreis für Versäumnisse im Hochwasserschutz verantwortlich sei. Die Kreistagsfraktion der Grünen wollte entsprechenden Vorwürfen auf den Grund gehen und hat daher beim Landrat angefragt, welche Handhabe die Wasserbehörde habe, um Überflutungen zu minimieren oder zu verhindern. In seiner Antwort habe Landrat Dr. Mager betont, dass die Wasserbehörde lediglich für Genehmigungen und Hilfe bei fachlichen Fragestellungen zuständig sei. Die punktuellen durch Hochwasserereignisse entstehenden Probleme würden sich sich durch einen geeigneten Objektschutz kostengünstig lösen lassen.

Der Landrat habe in seinem Schreiben aber auch betont, dass die Wasserbehörde an Wasserläufen durchaus vorbeugend tätig sein könne. Dazu bedürfe es allerdings der Bereitschaft von Eignern, ihre Flächen zur Verfügung zu stellen. So seien im Rahmen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) an der Steinau bei Büchen Flächen aufgekauft und als Rückhaltebecken angelegt worden. Bei erhöhtem Wasseraufkommen könnten diese die Wassermassen puffern und somit die Heftigkeit des Abflusses erheblich mindern.

Dr. Mager: „Dieses Vorgehen sollte analog und noch intensiver bei den WRRL-Maßnahmen an der Bille und anderen Gewässern durchgeführt werden.“ Von der Kreistagsfraktion der Grünen äußert sich Klaus Tormählen: „Wir haben uns die Anlagen an der Steinau angesehen. Sie könnten ein Vorbild für weitere Maßnahmen im Kreis werden.“

LN

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