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Lauenburg Strohballen brennen lichterloh
Lokales Lauenburg Strohballen brennen lichterloh
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13:36 26.07.2018
Auch Landwirte halfen dabei, die brennenden Strohballen zu löschen. Quelle: Jens Burmester
Panten

18 Rundballen mit Weizenstroh sind am späten Mittwochabend gegen 22.30 Uhr auf einem Stoppelfeld in Panten bei Nusse in Flammen aufgegangen und komplett niedergebrannt.  Zunächst alarmierte die Leitstelle die Freiwilligen Feuerwehren aus Nusse und Ritzerau an die Einsatzstelle in der Pantener Straße in Nusse. Doch der Ort des Geschehens lag am Ortseingang von Panten und so kamen dann auch noch die Wehren aus Hammer und Panten hinzu.

Schnell waren auch Landwirte zum Stoppelfeld an der Pantener Ortsgrenze geeilt, um mit ihren Traktoren und Geräten zu helfen. Zunächst wurde mit einer Scheibenegge eine breite Schneise um das Feuer geschlagen. Dann nahm sich ein Landwirt mit seinem Traktor mit angehängtem Güllewagen mit mehreren tausend Liter Wasser der Sache an und sprühte das kostbare Nass auf die 18 Rundballen, die immer noch lichterloh in Flammen standen.

Aus verschieden Positionen schaffte er es, die Flammen deutlich zu minimieren. Aber er musste ein zweites Mal fahren, weil inzwischen sein Wasser aufgebraucht war. Die Gefahr war zu diesem Zeitpunkt aber so weit gebannt, dass eigentlich nichts mehr passieren konnte.

(Video: Jens Burmester)

Während der Landwirt Wasser holte, war ein Kollege mit einem Radlader dabei, die Strohballen noch ein wenig auseinander zu ziehen. Gleichzeitig sorgten Kühsener Feuerwehrleute, mit der Schnellangriffseinrichtung eines Feuerwehr-Oldtimers aus dem Internationalen Feuerwehrmuseum Schwerin dafür, dass von den Randbereichen des brennenden Strohs nichts auf das Stoppelfeld geraten konnte.

Der Kühsener Andre Bartheidel, der das Museum in Schwerin betreibt, hatte das alte Tanklöschfahrzeug mit seinem 2600-Liter-Tank nach Hause genommen, um im Fall der Fälle genügend Wasser bei einem Feuer in seinem Heimatort Kühsen zur Verfügung zu haben. An diesem Abend war es eine passende Ergänzung zum Güllewagen des Landwirtes. Die Ursache für das Feuer ist nicht bekannt. Die Polizei wollte eine Brandstiftung zumindest nicht ausschließen.

jeb

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