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Lauenburg Stute geht bei Laternenfest durch
Lokales Lauenburg Stute geht bei Laternenfest durch
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19:12 06.11.2017
Die Stute zog sich blutige Verletzungen zu, die noch am Abend behandelt wurden. Quelle: Fotos: Mike Orend
Rondeshagen

Eigentlich sollte der Umzug um das Rondeshagener Schloss ein großer Spaß für die Kinder werden. Für das Pferd auf einer anliegenden Koppel war die Lautstärke des Spielmannszug aus Ratzeburg aber scheinbar zu viel Stress. Es scheute und brach von seiner Weide aus. In Panik rannte es durch das halbe Dorf und kollidiert im Krummesser Weg mit einem Peugeot. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Das Tier zog sich bei dem Unfall allerdings Verletzungen zu, erhob sich dennoch und stürmte in die entgegengesetzte Richtung davon. Die inzwischen zahlreichen Helfer verloren das Pferd auf einem Feld schließlich aus den Augen. Erst als mehrere Feuerwehrleute das Feld betraten, galoppierte die trächtige Stute wieder an allen vorbei – in Richtung Krummesse. Polizei und Feuerwehr verfolgten das Tier. Erst kurz vor dem Ortseingang Krummesse durchbrach das verängstigte Tier einen Koppelzaun. Auf der Koppel stehen zwei Hengste, offensichtlich versuchte das Pferd, sich bei den Artgenossen in Sicherheit zu bringen. Auf der Koppel konnte das Pferd durch den Besitzer beruhigt und auf einem Hänger wieder in den eigenen Stall gebracht werden. Dort wurde die Wunden noch am selben Abend durch einen Tierarzt versorgt.

Ein ausgebrochenes Pferd hat am Sonnabend bei einem Laternenumzug in Rondeshagen nicht nur zahlreiche Teilnehmer erschreckt, sondern auch ein Auto schwer beschädigt und sich dabei selbst verletzt. Polizei und Feuerwehr fingen die trächtige Stute erst kurz vor Krummesse ein.

Wie hoch der Schaden an dem Peugeot ist, konnte von der Polizei noch nicht beziffert werden. Der Laternenumzug wurde ohne die sich im Einsatz befindlichen Feuerwehrfahrzeuge zu Ende geführt. Happy End: Nach dem Einsatz konnten sich die Helfer am Dorfplatz noch am Feuer bei Wurst, Mutzen und dem ein oder anderen Getränk aufwärmen.

Mike Orend

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