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Lauenburg Tierschutz wünscht sich aus Kiel Hilfe beim Katzen-Thema
Lokales Lauenburg Tierschutz wünscht sich aus Kiel Hilfe beim Katzen-Thema
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23:12 13.04.2017
Der SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Ralf Stegner besuchte gestern die Tierschutzstation Mölln, wo ihm Leiter Gaston Prüßmann seine Nöte, vor allem bei der Katzenunterbringung, erläuterte. Quelle: Foto: Wr

Gemeinsam mit dem lauenburgischen SPD-Landtagskandidaten Manfred Börner besuchte der SPD-Landes und Vize-Bundesparteichef Ralf Stegner gestern zusammen mit weiteren Vertretern der Stadt Mölln die Tierschutzstation im Zeppelinweg. Deren Leiter Gaston Prüßmann zeigte den Gästen die Anlage und erläuterte ihnen dabei die alltäglichen Schwierigkeiten seiner Einrichtung im Tierschutzbetrieb.

Paten gesucht

Der Tierschutz Mölln sucht dringend Paten. Um seine Arbeit aufrecht erhalten zu können benötigt der Tierschutz Hilfe. Notwendige Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen können nur sehr langfristig geplant und ausgeführt werden. Firmen, aber auch Privatleute können eine Patenschaft übernehmen. Kontakt: tierschutz.moelln@t-online.de

So ist das in einem Tierleben – von dem hohen Besuch nahmen die zur Zeit 18 Katzen nur am Rande Notiz. Und da Ralf Stegner keine Leckerlis mitgebracht hatte, zeigten ihm „Mieze“ und Co. auch respektlos die kalte Schulter. Was den Politiker, der durchaus auch mit bissigen Attacken umgehen kann, aber nicht weiter störte. „Ich bin sowieso eher der Hunde-Typ“, sagte Stegner an die Adresse der desinteressierten Stubentiger ohne rechtes Zuhause.

Und das war das Hauptthema der gastgebenden, etwa elf dort beschäftigten Tierschützer: das Katzenproblem. In den schlimmsten Zeiten ausgesetzter Katzen hatten schon um die 140 Tiere ein vorübergehendes Heim in der Anlage im Süden Möllns gefunden. Gaston Prüßmann hat deshalb den um Stimmen werbenden Gästen aus der Sozialdemokratie klare Wünsche mit auf den Weg gegeben: „Es wäre wichtig, dass das Land die Kommunen in der Kastrationspflicht für Katzen unterstützt, den Rest würden wir schon allein übernehmen.“ Prüßmann betonte auch, dass die Tierschutzarbeit alles andere als selbstverständlich sei. „Ich muss davor warnen, den Tierschutz zu vernachlässigen. Es gibt ein tendenzielles Tierheim-Sterben.“ Stegner verwies darauf, dass der Tierschutz einen festen Platz im Parteiprogramm der SPD habe. Darin seien sich auch fast alle Parteien im jetzigen Landtag einig. „Hier wird wirklich gute Arbeit geleistet“, erklärte der SPD-Chef, gab allerdings auch zu bedenken, dass aus seiner Sicht der Umgang mit der Tierschutzfrage ein Stück Spiegelbild der Haltung der Gesellschaft zum Umgang mit der Kreatur sei.

wr

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