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Lauenburg Tödlicher Pilz schädigt Eschen im Rülauer Wald
Lokales Lauenburg Tödlicher Pilz schädigt Eschen im Rülauer Wald
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02:50 05.01.2013
Das Eschensterben schreitet voran: In vielen Fällen können Bäume nur gefällt werden, um die Sicherheit nicht zu gefährden. Quelle: LN-Archiv

Im Stiftungsland Rülauer Wald bei Schwarzenbek wurden Bäume gefällt. Mitarbeiter des örtlichen Bauhofes sind in erster Linie den Eschenbeständen im östlichen Teil des Waldes auf den Leib gerückt, die von einem winzigen Schlauchpilz geschädigt sind. Welche der befallenen Eschen der Säge zum Opfer fallen, haben der Förster der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Eckard Wenzlaff, und Bauhofsleiter Michael Timm festgestellt.

Einmal infiziert, sorgt der Pilz dafür, dass die Leitungsbahnen innerhalb des Baumes unterbrochen werden. Nährstoffe können nicht mehr transportiert werden. Junge und alte Bäume sind dann dem Tode geweiht. Parallel zum Absterben von Kronenteilen stirbt auch die Wurzel und damit werden diese Eschen zur Gefahrenquelle, da sie unkontrolliert auf die Wege stürzen können. Im Zuge der Baumpflegearbeiten kann es zu kurzfristigen Sperrungen von Wegen kommen.

LN

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