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Lauenburg Tosender Applaus für Musiker in der Hitzler-Werft
Lokales Lauenburg Tosender Applaus für Musiker in der Hitzler-Werft
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19:14 03.07.2017
Prof. Wolfgang Hochstein dirigierte.

Jetzt hat auch Lauenburg seine Elbphilharmonie: Beim sechsten Werftkonzert des Rotary- Clubs Geesthacht-Hohes Elbufer adelte Kreispräsident Meinhard Füllner die Schiffbauhalle der Hitzler-Werft am Elbufer. „Das hier ist eine wunderbare Halle. Dies ist eine Elbphilharmonie“, schwärmte er zur Begrüßung der 1350 Gäste in der ausverkauften improvisierten Musikhalle, wo sonst Eisbrecher oder Doppelhüllentanker gebaut werden.

Erfolgreiches Benefiz-Konzert der Rotarier.

Unter dem Motto „Sehnsucht nach . . . Weltmusik“ interpretierte Professor Wolfgang Hochstein mit dem St.-Barbara-Chor, dem Chor der Geesthachter Grundschule in der Oberstadt und einem Orchester der Hochschule für Musik und Theater aus Hamburg Kompositionen von Karl Jenkins („Stabat Mater“, für Soli, Chor und Orchester) und Stücke aus „The Peacemakers“.

„Musik kann Brücken bauen, um das Fremde nicht mehr so bedrohlich zu empfinden“, erklärte Rotary-Präsident Professor Dr. Jan Kramer. „Für Rotarier ist Toleranz oberstes Gebot“, sagte er.

Ein Ponton der Schiffbauer diente den Sängern und Musikern als Bühne, Hochstein dirigierte das Ensemble von einem Podest aus Spanplatten. Zum Auftakt hatten die Mädchen und Jungen des Chors der Oberstadtschule ihren große Auftritt. „Wir haben nur einmal alle zusammen geprobt“, berichtete Chorleiterin Dorothea Lemper- Görrissen. Die Zuhörer dankten den Kindern mit tosendem Beifall. „Es war eindrucksvoll und großartig. Für die Kinder war es eine ganz besondere Erfahrung und sie haben von den Erwachsenen viel Respekt erfahren“, sagte Dorothea Lemper-Görrissen.

Nach einer kleinen Pause ging es für den St.-Barbara-Chor weiter. Stimmgewaltig erfüllten sie die Schiffbauhalle. Eine Friedensmesse der besonderen Art – unter einem riesigen Kreuz aus Stahl aus alten Seitenwänden eines Tankerrumpfs.

„Die Atmosphäre hier ist super, es macht einfach Spaß“, sagte Geesthachts Bürgervorsteher Samuel Bauer, der im Rotary-Club aktiv ist. Peter Jürgen, Inhaber der Werbeagentur „Context“, drehte am Wurststand Grillwürste im Akkord. „So macht helfen Freude“, sagte er. Der Erlös des Werftkonzertes kommt sozialen und kulturellen Projekten für Kinder und Jugendliche in der Region zugute.

Timo Jann

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