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Lauenburg Tragikomödie, Comedy und politisches Kabarett
Lokales Lauenburg Tragikomödie, Comedy und politisches Kabarett
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19:12 18.01.2017
Die Tragikomödie „Abraham“ mit Jörg Schüttauf (Foto) und Susanne Bard in den Hauptrollen wird am 28. Januar im Festsaal des Schwarzenbeker Rathauses aufgeführt. Quelle: Foto: Hfr
Schwarzenbek

Die Kleine Bühne der Stadt Schwarzenbek schreibt eine Erfolgsgeschichte. Was vor rund 30 Jahren in den Sälen kleiner Gaststätten begann, hat sich zu einem beliebten Kulturprogramm entwickelt. Regelmäßig sind Schauspieler der Hamburger Kammerspiele und des Altonaer Theaters in Schwarzenbek zu Gast.

Auslastung von 90 Prozent

Die Kleine Bühne der Stadt Schwarzenbek hat derzeit 198 Abonnenten (90-prozentige Auslastung).

Einzelkarten gibt es zu 23/25 Euro im Tabakshop Lange (Nah & Frisch, früher Sky-Markt). Informationen zu einem Abonnement für die Spielzeit 2017/2018 unter Telefon 04151/88

1132 oder per E-Mail:

christine.uhde@schwarzenbek.de

In der laufenden Spielzeit gibt es noch drei Veranstaltungen. „Ich freue mich sehr auf die nächsten beiden Schauspiele, weil es musikalische Stücke sind. Das mag auch das Publikum“, sagt Christine Uhde, in der Stadtverwaltung im Fachbereich Kultur tätig.

Die Tragikomödie „Abraham“ mit Jörg Schüttauf und Susanne Bard in den Hauptrollen wird am 28. Januar im Festsaal des Rathauses aufgeführt. Inhalt: Ein Operettenstar muss vor den Nazis ins Exil flüchten. Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 30er Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie.

Nicht nur darf er sein Theater nicht mehr betreten, er muss schließlich gar das Land verlassen und flüchtet in die USA. Eben noch bejubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut hatte, verscherbelt dieser an reiche Deutsche, die sich ihren Namen über den Kompositionen erkaufen. Abraham stirbt in Armut.

Das Stück erinnert an einen großartigen Star der Operettenwelt, der von den Nazis verjagt und ins Vergessen gedrängt wurde. Es ist eine Produktion der Hamburger Kammerspiele in Kooperation mit den Kammerspielen Magdeburg.

Klang Razzia: Das Kabarett-Comedy-Konzert mit den Brüdern Chin und Hans-Werner Meyer und der A-Cappella-Gesangstruppe „Meier und die Geier“ kommt am 17. März nach Schwarzenbek. Was passiert, wenn ein Kabarettist als fanatischer Steuerfahnder auf die A-Cappella-Gesangstruppe seines schauspielernden Bruders trifft? Siegmund von Treiber, Steuerfahnder und verbales Sperrfeuer des Finanzamtes, trifft auf ein Streichquartett namens „Meier und die Geier“. Diese Herren sind steuerlich durch ausgeprägte Säumigkeit aufgefallen, was dazu führt, dass ihre Instrumente von Treiber und seiner Hilfskraft kurzerhand beschlagnahmt werden. Derart ihres wahren Mediums beraubt, müssen die Geier auf A-Cappella-Gesang umsteigen.

Die Leipziger Pfeffermühle wird am 1. April mit ihrem Programm „D Saster“ in die Europastadt kommen.

Silke Geercken

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