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Lauenburg Trauer um Max Waschulewski
Lokales Lauenburg Trauer um Max Waschulewski
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22:22 28.06.2013
Von Norbert von Lingelsheim-Dreessen
Mölln

Waschulewski hat in diesen Jahrzehnten so manche Höhen und Tiefen seiner Partei mitgemacht. „Aber auch wenn ich mal anderer Meinung war als die meisten in der SPD — nie wäre ich auf die Idee gekommen, aus der Partei auszutreten“, sagte der Senior einmal den LN.

Politisch verbissen war Waschulewski nie. Er hat in seiner langen Zeit als politisch interessierter Mensch immer wieder mit Bürgern zu tun gehabt, die in anderen Parteien oder nirgendwo organisiert waren, und stets stand bei ihm die Sache im Vordergrund und nicht irgendeine Ideologie.

Waschulewski wurde 1920 in Mölln geboren und erlernte bei einer Möllner Firma den Beruf des Landmaschinenkaufmanns. Nach einer kurzen Kriegsgefangenschaft kehrte er 1945 in seine Heimatstadt zurück, wo er seinen alten Beruf wieder ergriff und sich erstmals politisch organisierte.

In verschiedenen Ausschüssen der Stadtvertretung wirkte er als bürgerliches Mitglied mit, in der Partei brachte er es bis zum stellvertretenden Ortsvorsitzenden, außerdem saß er 42 Jahre lang im Verwaltungsrat der Möllner Sparkasse. Lange war er im Vorstand des Heimatbund und Geschichtsvereins, außerdem wurde er Präsident der Kulturförderungsgesellschaft in Mölln.

Viele Ehrungen und Auszeichnungen erinnerten ihn an diese Jahre. Schon 1947 heiratete Waschulewski seine Frau Ingeborg, mit der er zwei Kinder und vier Enkel hatte.

nd

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