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Lauenburg Trösterbärchen „Tommy“ im Einsatz
Lokales Lauenburg Trösterbärchen „Tommy“ im Einsatz
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00:00 13.10.2012
Björn Urbschat und Olaf Seifert von der Rettungsdienstleitung des DRK-Kreisverbandes, Sabine Gerhardts von der KIM-Verlagsgruppe und Rettungsassistentin Michaela Geißler bei der Bärchenübergabe am DRK-Krankenhaus Ratzeburg.
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Herzogtum Lauenburg

Sie sind geduldig, sehen niedlich aus und haben immer ein offenes Ohr: 1240 dieser Trösterbärchen mit Namen „Tommy“ wurden gerade dem DRK-Kreisverband übergeben. Die „Tommys“ sind auch schon seit einigen Tagen auf allen Rettungswagen des DRK Kreisverbandes mit dabei und somit im ständigen Einsatz. „Jeder kleine Patient, der mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden muss, bekommt einen Teddybär geschenkt, der ihm während der manchmal schwierigen Zeit im Rettungswagen oder Krankenhaus Trost spenden soll“, sagt DRK-Mitarbeiter Olaf Seifert. Trösterbärchen „Tommy“ soll den kleinen Patienten nicht nur Trost spenden und ihre Angst nehmen, sondern auch helfen, die schmerzende Stelle schnellstmöglich zu lokalisieren. „Häufig sind Kuscheltiere ein Sprachrohr zwischen Ärzten und den kleinen Patienten. Hat der Teddybär Bauchschmerzen, bedeutet das häufig, dass auch das Kind dort Schmerzen hat“, weiß Olaf Seifert aus langjähriger Erfahrung. Auch während des Klinikaufenthalts soll das Bärchen die Kinder begleiten und ein Freund fürs Leben sein. Initiiert wurde die Aktion von der KIM-Verlagsgruppe, die sich vor einiger Zeit mit dem DRK sowie insgesamt 6000 Firmen aus den gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg in Verbindung setzte. „Von den 6000 angesprochenen Firmen haben sich 250 Firmen an dieser Aktion beteiligt“, sagt Sabine Gerhardts von der Verlagsgruppe KIM. „Die Anschaffungskosten der 1240 hochwertigen Bärchen belaufen sich auf 18 445 Euro“, so Sabine Gerhardts weiter.„Das ist wirklich eine tolle Aktion. Unser Dank gilt daher allen Unternehmen, die bereit waren, einen oder mehrere Bärchen zu sponsern und der Verlagsgruppe als Initiatorin“, freute sich DRK-Mitarbeiter Björn Urbschat bei der Bärchenübergabe. Allein bis Anfang September zählte das DRK im Kreis 249 Kindernotfälle.

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