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Lauenburg Tschüss, Erde!
Lokales Lauenburg Tschüss, Erde!
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18:12 22.06.2016

Mülltrennung ist ein wichtiges Thema – und trotzdem ist es vielen ziemlich egal. In welche Tonne man seinen Abfall schmeißt, sehen die meisten nicht so eng. Dann landet der Biomüll halt im Restmüll, weil es sich ja mit den Biotonnen gar nicht lohnen würde. Im Sommer sind sie zu voll, aber größer geht sie auch nicht, weil dann ist sie im Winter zu leer. Und es stinkt so!

Diese Kolumne hat Finja Aue geschrieben. Quelle: hm

LN-Schüler Blog:

Jetzt texte ich . . .

Dafür hat die AWSH jetzt vielleicht eine Lösung: Im Sommerhalbjahr soll die Biotonne jede Woche geholt werden. Wie das alles klappen wird, werden wir sehen.

Aber nicht nur die Trennung von Rest- und Biomüll ist wichtig. Es ist erschreckend, wie viele Menschen auf den Umweltschutz pfeifen. Motto: Jetzt ist die Umwelt eh schon verloren, dann kann man es auch ganz lassen. Zugegeben, auch ich lasse mal das Licht an oder steh’ ein bisschen zu lange unter der Dusche, aber meistens tue ich mein Bestes. Ich gehöre schließlich auch der Generation an, für die es langsam ernst wird.

Oft werden uns Bilder gezeigt: Klimawandel, völlig verölte Strände mit verklebten Vögeln, schmelzende Eisberge und verhungernde Eisbären. Auch die Promis machen immer mehr darauf aufmerksam, und das ist auch gut so. Leonardo DiCaprio hat seine Oscarrede der Umwelt gewidmet, und damit gezeigt, wie wichtig es ihm ist. Guckt man sich seine sozialen Medien an, sind dort ausschließlich Bilder zur Umwelt zu sehen. Mal geht es um Tiere, mal um Menschen. Und es zeigt: Leute, kümmert Euch um Euren Planeten.

Haben Sie jemals was vom ökologischen Fußabdruck gehört? Der zeigt im Verhältnis, wie viel Fläche der Erde unsere Lebensweise beansprucht. Der Durchschnittswert der Deutschen ist so hoch, dass er die Flächen gleich mehrerer Erden beansprucht. Das heißt, wir leben so verschwenderisch, als hätten wir viermal so viel Lebensraum zur Verfügung. Das Problem dabei ist, den haben wir nicht, und durch die wachsende Bevölkerung wird er noch weniger. Klar, es ist so gut wie unmöglich, von heute auf morgen kein Auto mehr zu benutzen und nur noch Bio zu essen. Aber mehr zu Fuß zu gehen, den Müll ein bisschen besser zu trennen – es sind auch kleine Sachen, die langfristig einen Unterschied machen!

Natürlich gilt aber auch: Es bringt niemandem etwas, nur über die anderen zu pöbeln, um sich besser zu fühlen. Super Tipp: Die Fehler der anderen selbst kompensieren und wirklich besser sein!

LN

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