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Lauenburg Unbekannter Toter im Sachsenwald entdeckt
Lokales Lauenburg Unbekannter Toter im Sachsenwald entdeckt
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11:03 08.01.2013

Der Tote lag abseits eines Weges in einer Schonung. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es bisher nicht, allerdings muss die Leiche noch in der Lübecker Gerichtsmedizin obduziert werden. Auch ist die Identität des Toten unklar. „Wir gehen davon aus, dass der Unbekannte dort schon längere Zeit gelegen hat“, sagte gestern Sonja Kurz, die Sprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg.

Ein Mann, der am Sonnabend stundenlang tagsüber im Wald Brennholz gesägt hatte, wollte nach getaner Arbeit mit seinem Hund noch eine Gassirunde gehen, als der Vierbeiner die Witterung aufnahm und sein Herrchen gegen 18 Uhr zielstrebig zu der Leiche im Unterholz führte. Der Tote, dessen Alter nicht geschätzt werden konnte, lag auf dem Rücken und hatte einen Rucksack dabei.

Zur Untersuchung und Spurensicherung rückten Spezialisten der Kriminalpolizei aus Lübeck an. 14 Feuerwehrleute leuchteten die Fundstelle bis gegen 22 Uhr mit drei Fahrzeugen aus. Dann wurde die Leiche abtransportiert. Laut Polizei deutet nichts auf ein Gewaltverbrechen hin.

Immer wieder stellen ungeklärte Todesfälle im Sachsenwald die Polizei vor ein Rätsel. Drei Tote im Umkreis von sechs Kilometern in nur zehn Monaten gab es 2004/05 im Dreieck zwischen Aumühle, Schwarzenbek und Ödendorf. In keinem der Fälle gibt es eine heiße Spur. Nicht bei der Fahndung nach dem Mörder von Reitstallbesitzer Carlo Manfred P., der am 30. Juli 2005 in Ödendorf an der B 404 auf seinem Hof erschlagen wurde, und auch nicht bei den beiden toten Männern, von denen einer am 20. Juli 2005 westlich von Schwarzenbek von einem Zug überrollt und der andere teilweise skelettiert von Pilzsammlern am 17. Oktober 2004 bei Aumühle entdeckt wurde.

Ein Abgleich mit den Vermisstenfällen ergab kein Ergebnis. Im Juni 2003 hatte die Polizei eine Leiche in der Bille entdeckt. Der Mann wurde später als Bewohner der Therapieeinrichtung Sachsenwaldau identifiziert. tja

LN

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