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Lauenburg Unfall in Hamwarde: Pferdeanhänger in Graben geschleudert
Lokales Lauenburg Unfall in Hamwarde: Pferdeanhänger in Graben geschleudert
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15:12 08.01.2013
Unfall mit einem Pferdeanhänger bei Hamwarde: Feuerwehrleute musste den Anhänger behutsam bergen, um das verunglückte Pferd retten zu können. Quelle: Timo Jann

Stundenlang war die Straße für den Einsatz am Abend gesperrt.

Der Hyundai und der Opel waren sich nach Polizeiangaben in der Kurve zwischen beiden Dörfern begegnet. Mindestens eines der Fahrzeuge war während der Kurvenfahrt auf die Gegenfahrbahn geraten, so die Polizei. Der Opel traf die Front des Anhängers, so dass die Deichsel von der Anhängerkupplung abriss. Der Anhänger mit Wallach "Larofino" schleuderte einige Meter über den Asphalt und blieb dann an einem Baum abseits der Fahrbahn auf der Heckklappe stehen. Der Opel landete 50 Meter weiter neben der Straße.

Um das Pferd zu befreien, rückten 20 Feuerwehrleute aus Hamwarde und Worth mit vier Fahrzeugen an. Sie warteten vor dem Beginn der Rettungsmaßnahmen aber auf die Tierärztin, die die Situation zunächst prüfen sollte. Nachdem sie den Wallach narkotisiert hatten, konnte der Anhänger mit Hilfe eines Treckers behutsam auf die Fahrbahn gekippt werden. Per Muskelkraft wurde "Larofino" dann zur Behandlung aus dem Anhänger gezogen und untersucht.

Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde das zweieinhalb Jahre alte Tier zur Behandlung in die Börnsener Tierklinik gebracht.

„Das war für uns ein ganz besonderer Einsatz“, erklärte Wolfgang Wöhl, stellvertretender Wehrführer der Hamwarder Feuerwehr. „Der Anhänger war ja in einer sehr merkwürdigen Lage gelandet, so dass der behutsamen Rettung des Pferdes aus der Notlage höchste Priorität galt“, sagte er.

Der Opel-Fahrer (22) musste wegen leichter Verletzungen ebenso vom Rettungsdienst versorgt werden wie mehrere geschockte Pferdefreunde. Die Polizei schätzte den Schaden auf etwa 10 000 Euro. tja

LN

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