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Lauenburg Unfall mit Cola-Laster: Bergung dauerte sieben Stunden
Lokales Lauenburg Unfall mit Cola-Laster: Bergung dauerte sieben Stunden
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10:57 08.01.2013
Die Bergung des Lkw dauerte seiben Stunden. Quelle: Christian Nimtz

Der 37-jährige LKW Fahrer kam mit einem großen Schrecken davon: "Das Zugfahrzeug blieb zum Glück stehen und auf den Aufprall des Anhängers konnte ich mich einstellen", berichtete er später.

Der LKW Fahrer war mit seinem Gefährt auf der L 218 von Sterley in Fahrtrichtung Mölln unterwegs, als ihm auf der kurvenreichen Strecke in Höhe des Waldes zwei weitere Sattelzüge entgegen kamen. "Beim ersten LKW hatte alles noch gepasst nur der zweite Sattelzug hatte die Kurve geschnitten, so dass ich nach rechts ausweichen musste", so der Fahrer weiter. Als er dann am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand kam, stürzte sein Anhänger in der aufgeweichten Bankette um.

Beladen waren Zugmaschine und Anhänger mit 40 Paletten Coca Cola. "Dreiviertel der Ladung besteht aus Glasflaschen und der restliche Teil aus 0,5 Liter Plastikflaschen", sagte ein Polizeibeamter. "Von den 18 Paletten auf den Anhänger blieb der meiste Teil der Ladung bis auf ein paar wenige Kisten unversehrt". Diese hatte der Fahrer zuvor in der Möllner Waldstadt geladen und war nun auf der Umleitungsstrecke auf dem Weg nach Eckernförde.

"Weil der Anhänger für das Bergungsunternehmen zu schwer war, um ihn wieder auf die Räder zustellen, wurde zusätzlich das Ratzeburger und Möllner Technische Hilfswerk (THW) alarmiert. Mit 20 Einsatzkräften rückten die Helfer an, um den beladen Anhänger in ein weiteres Fahrzeug umzuladen. "Erst als der Anhänger komplett leer war, gelang es der Bergungsfirma den Anhänger wieder auf die Straße zubekommen", so ein Polizeibeamte. Der Verkehr wurde über eine weitere Umleitungsstrecke zur Abfahrt Mölln Nord geleitet. Zur Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Erst gegen 16.50 Uhr war die L 218 für den Verkehr wieder freigegeben.

Christian Nimtz

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