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Lauenburg Verein wuchs von 17 auf 187 Mitglieder
Lokales Lauenburg Verein wuchs von 17 auf 187 Mitglieder
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21:22 03.07.2013
Von Jens Burmester
Rekordverdächtig: Dieter Gatermann ist seit fast 22 Jahren Schützenoberst in Lehmrade. Quelle: Foto: jeb
Lehmrade

Am 18. Januar 1963 gründeten 17 Männer den Schützenverein Theodor Körner Lehmrade und Umgebung. Von den Gründungsmitgliedern sind heute noch Siegfried Lübcke. Klaus Popp, Werner Puhl, Ernst Mahnke und Arnold Meyer aktiv dabei. Die fünf Gründungsmitglieder werden jetzt zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Bereits 1964 wird der Dreierverband der Vereine Lehmrade, Mustin und Hollenbek gegründet, um die drei Vereine noch enger zusammenzuschweißen. Am 11. Oktober 1964 wird die neue Vereinsfahne würdevoll geweiht. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 40 angewachsen. Seit dem Jahr 1968 wird auch ein Volkskönig ausgeschossen. Erster Volkskönig wurde der Land- und Gastwirt Josef Glowalla aus Gudow. Ein größerer Schießstand wird im Juli 1971 in Betrieb genommen. Im Juli 1975 wird die Damenabteilung ins Leben gerufen. Der Verein hatte damals 70 Mitglieder.

Zum 25-jährigen Jubiläum wird das inzwischen fertig gestellte neue Schützenheim offiziell eingeweiht. Der Verein zählt inzwischen 187 Mitglieder. Im Januar 1992 wird Dieter Gatermann zum Schützenoberst gewählt. „Unser Schützenoberst dürfte heute mit fast 22 Dienstjahren der dienstälteste Oberst im Kreisschützenverband sein. Demzufolge wird er vom Kreisvorsitzenden Willi Holst, Mustin, nicht zu Unrecht mit ‘General‘ angesprochen. Ob es zum Jubiläum die dazu gehörigen Schulterstücke gibt, wird sich zeigen“, sagt Pressesprecher Hans-Werner Patzer. jeb

Schützenverein Theodor Körner besteht 50 Jahre
Der Schützenverein „Theodor Körner Lehmrade und Umgebung“ feiert am kommenden Wochenende sein Schützenfest. Und weil die Schützen in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern, soll es ein ganz besonderes Fest werden.

Die Feierlichkeiten beginnen bereits heute um 19 Uhr mit einer Jubiläumsfeier für geladene Gäste. Am Freitag findet das Jungschützenkönigsschießen und das Preisschießen für Damen genauso statt wie der Kommers für die Lehmrader Schützen und die große Zeltdisco für jung und alt. Der Sonnabend beginnt mit einem Gruppenfoto und dem Königsschuss. Es folgt ein kurzer Ummarsch mit Kranzniederlegung am Ehrenmal und dem anschließenden Königsfrühstück mit der Proklamation des neuen Schützenkönigs. Ein Höhepunkt ist am Abend der Königsball mit den „Zillertaler Gipfelstürmern“. Nach dem Zeltgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr folgt ein Frühschoppen im Festzelt, ehe die befreundeten Vereine ab 13.30 Uhr zum großen Festumzug empfangen werden. Mit einem gemütlichen Beisammensein und Tanz bis 22 Uhr klingt der Sonntag aus. Das Fest endet allerdings erst am Montag nach dem Katerfrühstück und dem Kriegsgericht.

Theodor Körner — ein Freiheitskämfper
Namenspatron des jungen Schützenvereins ist der Dichter, Denker und Freiheitskämpfer Theodor Körner. Er diente zuletzt als Leutnant in Mecklenburg, der Heimat des 1.

Schützenobersts Tretow, wo er dann als 22-jähriger Husar am 26. August 1813 bei Gadebusch von einer feindlichen Kugel tödlich getroffen und in Wöbbelin bei Ludwigslust beigesetzt wurde.

Da der 150. Todestag von Theodor Körner in das Gründungsjahr des Lehmrader Schützenvereins fällt, war dieses sicherlich für die Gründer, und insbesondere den ersten Vorsitzenden, ein Beweggrund, den Namen Theodor Körner anzunehmen. jeb

Jens Burmester

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