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Lauenburg Verfolgung auf A24 endet mit Crash - zweiter Wagen weiter flüchtig
Lokales Lauenburg Verfolgung auf A24 endet mit Crash - zweiter Wagen weiter flüchtig
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10:45 08.01.2013
Der Unfall ereignete sich an der Abfahrt Hornbek im Kreis Herzogtum Lauenburg. Quelle: Thorsten Sahmkow

An der Abfahrt Hornbek der Autobahn 24 (Hamburg - Berlin) im Kreis Herzogtum Lauenburg ist am Mittwochmorgen ein Autodieb verunglückt. Der aus Polen stammende Mann hatte auf der Flucht vor der Polizei die Kontrolle über einen in Hamburg gestohlenen Luxus–Audi verloren und war von der Fahrbahn abgekommen. Er wurde festgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Mann den Audi am frühen Morgen in Hamburg gestohlen. Das originale HH-Kennzeichen tauchte der Mann gegen ein polnisches Nummernschild aus.

Vermutlich genauso gingen die Autodiebe auch bei einem weiteren Audi vor. Den wollten Polizisten gegen 7 Uhr eigentlich zwischen den Abfahrten Witzhave und Schwarzenbek/Grande kontrollieren. Doch der Fahrer gab Gas und konnte die Polizisten auf der Bundesstraße 404 abhängen. Er ist weiter flüchtig.

Den Beamten fiel dann allerdings der zweite Audi auf. Ein S4 Avant mit 265 PS unter der Haube. Auch gegen diesen Wagen hatten die Polizisten mit ihrer deutlich schlechter motorisierten Streife zunächst keine Chance. Kurz vor der Abfahrt Hornbek verloren die Polizisten den flüchtenden Audi aus den Augen. Während sie über die Landesstraße 200 nach Büchen weiter suchten, entdeckten Kollegen im Abfahrtsbereich Trümmerteile. Sie schauten nach und fanden den völlig zerstörten Kombi abseits der Autobahnzufahrt.

Der Fahrer war im Bereich der Abfahrt geradeaus gerast, hatte fünf Kiefern teilweise gefällt, war dann über die Auffahrt geschleudert und unterhalb der L 200 in einer Grünfläche gelandet. Das Dach des Audi wurde ebenso abgerissen wie drei der vier Türen, das Bodenblech riss hinter den Fahrersitzen komplett durch. Dennoch stieg der Fahrer nur leicht verletzt alleine aus dem völlig zerstörten Kombi. Polizisten nahmen ihn sofort fest.

Für die Ermittlungen und die Bergungsarbeiten musste die Auffahrt Hornbek in Richtung Berlin bis gegen 10 Uhr voll gesperrt werden.

tja

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