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Lauenburg „Verkauf oder Erhalt — das ist hier die Frage“
Lokales Lauenburg „Verkauf oder Erhalt — das ist hier die Frage“
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20:22 22.10.2013

Das Thema Zukunft der leerstehenden Realschule beschäftigt Schwarzenbeks Kommunalpolitiker. Nun haben sich auch SPD und FDP geäußert. Sie sind vorerst gegen den Verkauf. In der Stadtverordnetenversammlung am 26. November steht erneut eine Beratung (und Beschlussfassung?) an.

Verkauf oder Erhalt des Gebäudes der ehemaligen Schule sei schon länger die Frage, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Heyer-Borchelt. Zum jetzigen Zeitpunkt habe sich die SPD gegen den Verkauf ausgesprochen. Auf keinen Fall sollten vorschnell Räume aufgegeben werden, die hinterher mit hohem Aufwand neu geschaffen werden müssten. Vielmehr solle eine Machbarkeitsstudie zeigen, ob das Gebäude zu erhalten sei. Für diesen Fall wollten die Sozialdemokraten prüfen, welche Förderprogramme für ein Projekt mit dem Arbeitstitel „Bildungszentrum“ in Frage kämen. „Ich freue mich, dass CDU und Grüne nun doch ein Einsehen haben und erwarte einen einstimmigen Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung“, sagt Heyer-Borchelt. Die SPD wolle darüber hinaus prüfen lassen, ob ein baldiger Umzug von Regional- und Centa-Wulf-Schule in die Gemeinschaftsschule möglich sei. Die dann frei werdenden Räume in der Schule Nord-Ost könnten für weitere Kita- und Hort-Plätze genutzt werden. „Das vorliegende Gutachten zur Kitaentwicklung und die langen Wartelisten unterstreichen den erheblichen Bedarf nachdrücklich“, erklärt Heyer-Borchelt. Es könne nicht sein, dass Familien, die dem Ruf Schwarzenbeks als familienfreundlicher Stadt folgten, später in eine wirtschaftliche Notsituation gerieten, weil nicht ausreichend Betreuungsplätze vorhanden wären. Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Helmut Stolze hat sich zum Thema Realschule geäußert: „Wer seinen verschuldeten Haushalt durch den Ausverkauf von städtischem Grundvermögen sanieren will, hat vielleicht etwas zu kurz gedacht. Bei weiterem Raumbedarf der Stadt könnte dieser nur durch Anmietungen mit jährlich steigenden Mieten gedeckt werden (Beispiel Gymnasium). Wer das den Steuerzahlern zumuten will, belastet auch die nachfolgenden Generationen.“ Für die FDP-Fraktion stehe nach wie vor fest, dass erst dann über die Verwendung der Realschule zu entscheiden sei, wenn alle Fakten auf dem Tisch lägen.

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